© ADAC GT MastersFür Molitor Racing Systems war der ADAC GT Masters-Auftakt ein ganzer Erfolg

Erfolgreiches Debütwochenende mit dem Nissan GT-R NISMO GT3

MRS GT-Racing mit zwei Gentlemen-Siegen

Beim Saisonstart in Oschersleben gelang MRS GT-Racing mit dem Nissan GT-R NISMO in beiden Rennen der Gentlemen-Sieg und Top-Ten-Resultate.

Für Molitor Racing Systems war der ADAC GT Masters-Auftakt ein ganzer Erfolg: Mit einem Doppelsieg im ersten Rennen und einem erneuten Sieg im zweiten Rennen in der Gentlemen-Wertung, sowie zwei Top-10 Platzierungen zeigte das Team mit den beiden Nissan GT-R NISMO GT3, dass in diesem Jahr mit ihnen zu rechnen ist.

Bereits im Freien Training am Freitagmorgen legte das Team aus Lonsee die Grundsteine für eine gute Ausgangslage, denn beide Nissan GT-R NISMO GT3 fuhren ganz vorne in der Spitzengruppe mit. Im ersten Zeittraining, das am späten Freitagnachmittag stattfand, sicherte sich Jöst im #22 Nissan GT-R die Gentlemen-Pole sowie einen hervorragenden fünften Gesamtstartplatz. Gassner erreichte bei seinem ersten Einsatz für das MRS-Team im Schwesterauto mit der Nummer 23 die 16.-schnellste Rundenzeit. Für das zweite Rennen setzte Strauß im #23 die acht-beste Zeit und Scholze machte im #22 die 12. Startposition klar.

Doppelsieg für das Team in der Gentlemen-Wertung

Das erste Rennen der ADAC GT Masters Saison ging bereits actionreich los und aufgrund einer Kollision zweier Fahrzeuge in der ersten Kurve wurde sofort das Safety Car auf die Strecke geschickt. Die grünen Fahnen läuteten den Neustart ein und von da an lieferte sich Jöst im #22 Nissan GT-R einen tollen Zweikampf mit dem #9 Audi R8 um Position neun. In einem hart-umkämpften Überholmanöver in die erste Kurve ging der Absteinacher außen an dem R8 vorbei und rückte auf Platz neun vor. Gassner absolvierte im #23 Nissan ein gutes erstes Rennen und ließ sich auch durch das Abdrängen des #1 Audi R8 von Stefan Wackerbauer nicht aus der Ruhe bringen.

Gassner kam als erstes an die Box und übergab den #23, der zu dem Zeitpunkt an der 15. Position lag, an seinen Teamkollegen Strauß. Jöst hatte sich in der Zwischenzeit und mit einem späteren Boxenstopp bis auf Platz zwei vorgearbeitet, doch als er sein Auto an Kollegen Scholze übergab, war dieser etwas zu eilig in der Boxengasse unterwegs und wurde mit einer Drive-Through-Penalty bestraft.

Währenddessen begann die Aufholjagd von Strauß: Bis zum Rennende fuhr der Berliner noch auf Rang neun nach vorn und holte den Gentlemen-Klassensieg während Jöst/Scholze Zweite in der Klasse wurden.

Erneuter Sieg in der Gentlemen-Wertung

Beide Nissan hatten einen hervorragenden Start im zweiten Lauf und überholten jeweils zwei Konkurrenten bereits in der ersten Runde. Strauß im #23 attackierte den #80 BMW Z4 auf Runde zwei in der ersten Kurve und zeigte ein klasse Überholmanöver, doch der BMW ließ dem 30-Jährigen zu wenig Platz und drängte den Nissan auf das Gras. Strauß fiel daraufhin auf den zehnten Platz zurück. Sowohl der #22 als auch der #23 Nissan zeigten gute Renngeschwindigkeit und durch weitere Überholmanöver lagen die MRS-Autos auf dem 11. und achten Platz und hatten somit das Gentlemen-Podium erneut im Blick.

Scholze kam als Erster mit dem #22 Nissan an die Box und übergab das Auto an Jöst. In der Runde vor dem Boxenstopp der #23, hatte Strauß einen kurzen Ausritt in das Kiesbett, beschädigte sich dabei die Reifen und kam mit einem Plattfuß an die Box. Gassner übernahm den Nissan, wurde allerdings zehn Sekunden zu früh wieder auf die Strecke geschickt. Danach führte eine Verkettung unglücklicher Umstände zur Disqualifikation des #23 Nissan: Das Team erhielt eine neun Sekunden Zeitstrafe, doch da der Funkkontakt zwischen Gassner und dem Kommandostand nicht mehr funktionierte, konnte dieser die Strafe in der Box nicht antreten und wurde schließlich mit schwarzen Flaggen aus dem Rennen gezogen.

Das Schwesterauto rettete allerdings noch die Ehre und holte sich nach einem zweiten Platz am Samstag, einen verdienten Sieg in der Gentlemen-Wertung und den achten Gesamtplatz.

Dominic Jöst, #22: "Die Startposition war im zweiten Rennen etwas unglücklich für uns und daher war gerade der Anfang etwas schwer. Überholen in Oschersleben ist so eine Sache für sich. Aber als ich dann das Auto übernahm, waren wir am Ende mit die Schnellsten und ich denke es wäre auf jeden Fall mehr drin gewesen, wenn wir von weiter vorne gestartet wären. Somit Platz acht gesamt und das ist hier schon sehr gut. Wir freuen uns jetzt schon auf Spielberg."

Florian Scholze, #22: "Das erste Rennen war etwas enttäuschend, gerade durch den Fehler, den ich in der Boxengasse gemacht habe, sonst hätten wir gestern ein ähnlich gutes Ergebnis wie heute einfahren können. Aber wir haben von den Zeiten gesehen, dass wir durchaus in der Lage sind, weiter vorne mitzufahren. Das Rennen am Sonntag ist für uns nach Plan gelaufen, es hätte mehr drin sein können, insbesondere wenn man bedenkt, dass wir das einzige Auto im Feld sind, welches mit zwei Gentlemen-Fahrern besetzt ist."

Florian Strauß, #23: "Wir sind alle natürlich sehr glücklich gewesen nach dem ersten Rennen und ich war auch sehr stolz auf Marcs (Gassner) Leistung. Er hat einen super Job gemacht, dafür dass es sein erstes Rennen in einem GT3 Fahrzeug war. Im Rennen 1 war ich persönlich vor allem sehr zufrieden, dass wir das Ziel, in die Top-10 zu fahren, erreicht hatten, gerade auf einer schwierigen Strecke wie es Oschersleben für uns ist. Das zweite Rennen war extrem enttäuschend und natürlich war es unglücklich, dass Marc keinen Radiokontakt mehr zum Team hatte und wir somit disqualifiziert wurden."

Marc Gassner, #23: "Der Start war für mich auf jeden Fall eine sehr aufregende Erfahrung, denn es war mein allererstes Rennen im GT3 Auto und dann gleich den Start zu fahren war klasse. Es lief soweit auch gut und ich habe mich weitestgehend aus allem rausgehalten. Vor mir flog ein Audi in die Reifenstapel, doch ich konnte zum Glück vorbeifahren. Von da an hatte ich ein gutes Rennen und versuchte, mit konstanten Rundenzeiten meinen Rhythmus zu finden. Leider wurde ich kurz vor dem Boxenstopp von einem Audi touchiert, aber ich konnte das Auto ganz zurückbringen. Florian (Strauß) hat dann noch einen guten Job gemacht und wir sind mit dem Ergebnis besonders im ersten Rennen sehr zufrieden."

Quelle: Team


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