Den Start zum zweiten Lauf des Wochenendes gewann Sascha Bert in der Corvette vor Morbidelli, Kaufmann, Seyffarth, Kox und Leuenberger. Bereits in der zweiten Runde gerieten jedoch Bert und Morbidelli aneinander, woraufhin sich die Corvette kurz vor Start / Ziel drehte und Boden auf die Spitze verlor.
Wolfgang Kaufmann rückte auf und bot den Zuschauern einen packenden Kampf um Rang Zwei mit Jan Seyffarth im Porsche 997. Der Querfurter fand jedoch keinen Weg vorbei am gelben ARGO Lamborghini von Kaufmann. Morbidelli zementierte seinen Vorsprung an der Spitze auf fünf Sekunden ein.
Im Mittelfeld arbeitete sich Vortagessieger Toni Seiler nach vorne. In Runde 10 lag der Schweizer bereits auf Rang Sieben hinter seinem Landsmann Ben Leuenberger, der nach gutem Start wieder mit Getriebeproblemen zu kämpfen hatte. In der dreizehnten Runde berührten sich die beiden Kontrahenten kurz vor Turn 1 bei fast 240 km/h und Toni Seilers Corvette landete äußerst unsanft in der Mauer. Glücklicherweise konnte Seiler dem Wrack alleine entsteigen. Leuenberger konnte das Rennen ohne größere Schäden fortsetzen.
Um die Unfallstelle gefahrlos aufräumen zu können, schickte die Rennleitung das Safety-Car auf die Bahn. Da sich auch gleichzeitig das Boxenstoppfenster öffnete, nutzte ein Großteil der Teams die Gelegenheit für die Pflichtstopps. Lediglich Peter Kox und Benjamin Leuenberger blieben draußen und übernahmen die Positionen Eins und Zwei.
Da das Safety Car lediglich drei Runden aktiv blieb, konnte Kox fast eine Runde Vorsprung auf die Verfolger rausfahren. Leuenberger hatte in Runde 21 gestoppt und lag nun ebenfalls weit zurück. Erst im 24. Umlauf rollte auch Reiter Engineering Pilot Kox in die Boxengasse und übergab an Albert von Thurn und Taxis. Der junge Fürst setzte die Erfolgsfahrt seines Teamkollegen fort und hielt die Führung. Christopher Haase hatte lange Rang Zwei inne, wurde aber von einem nach vorne stürmenden Stefan Kissling in Runde 30 überholt. Von Thurn und Taxis verlor Zeit auf Kissling, als er im Überrundungsverkehr stecken blieb, während Kissling weitestgehend freie Fahrt hatte. Doch nach 40 Runden reichte ein Vorsprung von 4,1 Sekunden auf Kissling / Bert zum zweiten Sieg für Kox / von Thurn und Taxis nach ihrem Erfolg in Oschersleben. "Ein fantastisches Rennen! Das Auto war bis zur letzten Minute perfekt, es gab überhaupt keine Probleme", freute sich Albert von Thurn und Taxis. "Die Überrundungen haben mich recht viel Zeit gekostet, so dass die Corvette näher heran gekommen ist. Stefan Kissling war real zwischen zwei und fünf Zehntel schneller als ich. Wenn das Rennen noch ein paar Runden länger gegangen wäre, hätte ich sicher Schwierigkeiten bekommen."
Verwirrung um Strafen
Eine von den Sportkommissaren verhängte Strafe sorgten zeitweise für Verwirrung. Während die Stop-and-Go Strafe für Leuenberger / Teichmann wegen der Beteiligung am Unfall mit Seiler noch sauber ablief, gab es Verdruß bei ARGO Racing. Ein Marshall hatte beim Pflichtstopp zu viele Hände am Gallardo gezählt, was mit eine Durchfahrtsstrafe für die #1 geahndet wurde. Anstatt in den geforderten drei Runden herein zu kommen, bog Alexander van der Lof erst im vierten Umlauf in die Boxengasse ab. Zeitgleich hatten die Kommissare aufgrund der Strafmißachtung die schwarze Flagge verordnet, die van der Lof aber aufgrund der Einfahrt in die Box nicht mehr zu sehen bekam. Im Nachgang zum Rennen wurde die schwarze Flagge daher aufgehoben und durch eine Zeitstrafe von 20 Sekunden ersetzt. An Rang Fünf für Kaufmann / van der Lof änderte sich dadurch jedoch nichts.
Erneut Pech für die Viper / Ferrari mit Fortschritt
Kenneth Heyer kam gerade knapp neun Minuten weit, dann streikte das Getriebe am V10 Coupe. "Beim Schalten vom vierten in den fünften Gang ging auf einmal gar nichts mehr", schilderte Heyer. "Bis dahin lief es ganz gut, Rang Fünf wäre sicher drin gewesen für uns." Zufrieden waren dagegen Freddy Kremer und Ralf Preßlein aus dem Loris Kessel Team. "Wir konnten an diesem Wochenende den Abstand zu den anderen Fahrern verkürzen und große Fortschritte in Bezug auf das Fahrzeugverständnis machen", so Kremer. Mit Rang 10 holten Kremer / Preßlein ihr bislang bestes Ergebnis im ADAC GT Masters.
kabel eins
Die Rennen LIVE!
Samstag, 2. Oktober, 11:45-13:15 Uhr
Sonntag, 3. Oktober, 11:45-13:15 Uhr
SPORT1
ADAC Masters Magazin
Samstag, 9. Oktober, 11:45-12:45 Uhr
ams Channel
ADAC GT Masters-Rennen
Dienstag, 5. Oktober, 20:15-23:15 Uhr
Die Rennen LIVE!
Samstag, 2. Oktober, 11:45-13:15 Uhr
Sonntag, 3. Oktober, 11:45-13:15 Uhr
SPORT1
ADAC Masters Magazin
Samstag, 9. Oktober, 11:45-12:45 Uhr
ams Channel
ADAC GT Masters-Rennen
Dienstag, 5. Oktober, 20:15-23:15 Uhr
Haase / Morbidelli verteidigen Tabellenführung






