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Tiefer Frust bei Heyer und Hennerici

Kenneth Heyer und Marc Hennerici (Matech Concepts) erlebten auf dem EuroSpeedway ein Wochenende zum Vergessen – mal wieder. Nicht nur bei Heyer sitzt der Frust tief. „Mir reicht es langsam. Eine Saison zum abhaken“, stöhnt der Ford-GT-Pilot.

Zwar hat das Duo fast jedes Training in diesem Jahr unter den ersten Fünf beendet, zwei Pole-Position geholt sowie einen zweiten Platz und einen Rennsieg eingefahren, jedoch ist man auch sehr oft ausgefallen. Zuletzt am EuroSpeedway nach einem Rempler. Das Rennen am Samstag war schon wieder früh zu Ende und es war mal wieder Heyer, den das Unheil traf. Der 28-Jährige ist bedient: "Man kann im Video deutlich sehen, dass mir der Aston Martin hinten drauf fährt. Klar, der Fahrer hat er sich entschuldigt, aber er soll mal an meiner Stelle zum Team gehen und schon zum dritten Mal erzählen, ich kann nichts dafür."
 
Wäre der erneute Ausfall nicht schlimm genug, wurde kurze Zeit später in der Matech-Box das Szenario noch deutlich schlechter, denn auch ein Start am Sonntag war nicht mehr möglich. Der Ford GT war zu sehr beschädigt.
 
Was Heyer auch wurmt, ist die Tatsache, dass jedes Mal er verwickelt ist, wenn etwas passiert: "Ich habe jetzt vier Mal im Auto gesessen, als wir in Unfälle verwickelt wurden und konnte drei Mal nichts dafür. Was soll ich noch machen. Wir fahren die Starts schon konservativ ohne Ende und dann fährt mir bei über 20 Autos immer einer in die Kiste." Wenn es mal nicht kracht, dann streikt die Technik.
 
"Wir treffen diese Saison auf ziemlich jede Version von Rennpech. Es tut mir für die Matech-Jungs, Marc und mir selbst leid, aber es ist nun mal nicht zu ändern", so ein sichtlich geknickter Kenneth Heyer. "Wir können jetzt beim Finale nur mit zwei guten Resultaten antworten."