Die Meisterfeier musste für Sebastian Asch nach dem Saisonende noch warten Foto: ADAC GT Masters
Die Meisterfeier musste für Sebastian Asch nach dem Saisonende noch warten Foto: ADAC GT Masters

ADAC GT Masters-Notizen im Oktober

Notizen nach dem Saisonende des ADAC GT Masters

News rund um Fahrer und Teams aus dem ADAC GT Masters im Oktober.

Die ADAC GT Masters-Saison 2015 ist beendet, doch für viele Teams und Fahrer aus der "Liga der Supersportwagen" liegt die Winterpause noch in weiter Ferne. Notizen rund um das ADAC GT Masters aus dem Oktober.

Moderatorin Julia Josten und Patrick Simon, Experte bei den TV-Live-Übertragungen des ADAC GT Masters bei SPORT1, kehrten zwei Wochen nach dem ADAC GT Masters-Finale nochmals nach Hockenheim zurück. Simon fuhr beim DTM-Finale als Gaststarter im Audi TT Cup und belegte die Plätze 16 und 15. Josten interviewte die DTM-Piloten von Audi während der Autogrammstunde.

Eine Woche nach dem ADAC GT Masters-Finale in Hockenheim wagten HP Racing und Senkyr Motorsport noch einen Langstreckeneinsatz und traten mit dem Mercedes-Benz SLS AMG GT3 und dem BMW Z4 GT3 bei den 12h von Brünn in Tschechien an. Während der HP-Flügeltürer auf Rang fünf die Zielflagge sah, belegte der BMW unter anderem mit Lennart Marioneck Rang sieben.

Die Meisterfeier musste für ADAC GT Masters-Champion Sebastian Asch nach dem Saisonende noch warten. Asch war ebenfalls in einem Mercedes-Benz in Brünn unterwegs und belegte Rang vier. Am vergangenen Wochenende startete er beim Finale der European Le Mans Series in Estoril/Portugal in einem Porsche 911 RSR, hatte dort aber kein Glück.

Asch startete in Portugal für die Mannschaft von Proton Competition um Christian Ried. Mit dem Team aus Schwaben ist in der Sportwagen-WM FIA WEC nun auch wieder Aschs Titelrivale Klaus Bachler unterwegs. Für den Österreicher stehen noch die beiden finalen WM-Läufe in China und Bahrain auf dem Programm. Bachler hatte zugunsten des Titelkampfes im ADAC GT Masters auf den eigentlich geplanten Start bei drei WM-Läufen verzichtet.

Kelvin van der Linde, ADAC GT Masters-Champion von 2014, nutzte das Saisonende zu seinem ersten Renneinsatz auf der Nürburgring-Nordschleife. Van der Linde teilte sich am vergangenen Wochenende einen Porsche Cayman mit Le-Mans-Sieger Earl Bamber und holte auf Anhieb einen Klassensieg.

Wer selbst einmal Kelvin van der Linde oder René Rast spielen möchte, hat dazu nun auf der Schlitzpiste Gelegenheit. Autorennbahnhersteller Carrera hat ein Modell des Meisterautos von 2014, des C.Abt Racing-Audi R8 LMS ultra von van der Linde/Rast, im Maßstab 1:24 auf den Markt gebracht.

Nicht nur im Maßstab 1:24, sondern auch 1:1 kann man einen Audi R8 LMS ultra aus der Mannschaft von Christian Abt kaufen. Nach dem Saisonende bietet die Audi-Mannschaft sowohl den R8, mit dem Andreas Weishaupt den Gentlemen-Titel gewonnen hat, wie auch das Hockenheim-Siegerauto von Pepper/Thiim zum Verkauf an. Auch das GW IT Racing Team Schütz Motorsport trennt sich zum Saisonende von seinen beiden Porsche 911 GT3 R.

Das Meisterauto der ADAC GT Masters-Saison 2011, der BMW ALPINA B6 GT3, hat am kommenden Wochenende einen großen Auftritt in Florida. ALPINA-Chef und 24h-Nürburgring-Sieger Andreas Bovensiepen tritt zusammen mit Rennsportlegende Dieter Quester aus Österreich bei einem historischen Event in Daytona/USA an. Für die USA-Premiere des B6 GT3 beim "Daytona 24 hour Classic" wurde das Meisterauto von 2011 eigens in den Farben von Red Bull beklebt.

Eine US-Rennlegende könnte im kommenden Jahr im ADAC GT Masters starten. Neuer Partner von Callaway Competition bei der neuen Corvette C7 GT3-R ist die US-Automotivefirma Wheelen. Die Amerikaner schicken im kommenden Jahr Ex-NASCAR-Pilot Boris Said und Eric Curran für Renneinsätze in der Corvette nach Europa. Eingefleischte GT-Fans erinnern sich noch bestens an Said. Der baumlange Amerikaner startete 1993 bei einigen Läufen des damaligen ADAC GT Cup in der legendären schwarzen Lemon Soda-Corvette C4 von Callaway Competition und sorgte damals für viel Furore.

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