ADAC GT Masters-Piloten in Dubai auf dem Podium Foto: ADAC GT Masters
ADAC GT Masters-Piloten in Dubai auf dem Podium Foto: ADAC GT Masters

ADAC GT Masters-Piloten in Dubai auf dem Podium

Beim ersten Autorennen des neuen Jahres, dem 24-Stunden-Rennen in Dubai, waren Piloten aus dem ADAC GT Masters auf dem Podium prominent vertreten.

Piloten und Teams aus dem ADAC GT Masters durften sich bei den 24 Stunden von Dubai über einen Saisonauftakt nach Maß freuen. Insgesamt fünf Piloten mit Erfahrung aus der "Liga der Traumsportwagen" fuhren beim ersten Autorennen des Jahres auf das Treppchen, BMW-Pilotin Claudia Hürtgen schaffte es sogar ganz nach oben. Gemeinsam mit Edward Sandström, WTCC-Pilot Augusto Farfus und dem Amerikaner Tom Milner jr. gewann die Aachenerin, die als bisher einzige Frau bei einem ADAC GT Masters-Rennen siegte, im BMW Z4 GT3 des Oscherslebener Team "Need for Speed by Schubert Motorsport" erstmals ein 24-Stunden-Rennen.

"Mein erster Sieg bei einem 24-Stunden-Rennen - einfach nur Wahnsinn", freute sich Hürtgen. "Wir hatten eine tolle Mannschaft, alles hat bestens funktioniert, die Technik lief problemlos." Das BMW-Quartett verwies bei dem mit über 80 Startern stark besetzten Rennen einen GT2-Ferrari mit drei Runden Vorsprung auf den zweiten Platz. Auch auf dem dritten Platz durften nach 24 Stunden Piloten aus dem ADAC GT Masters jubeln. Kenneth Heyer, Thomas Jäger und Jan Seyffarth brachten einen Mercedes-Benz SLS AMG GT3 der ADAC GT Masters-Neueinsteiger Black Falcon Racing gemeinsam mit Sean-Paul Breslin auf dem dritten Platz ins Ziel.

Thomas Jäger war mit der 24-Stunden-Rennpremiere des schwäbischen Flügeltürers, der 2011 auch im ADAC GT Masters startet, mehr als zufrieden: "Für meine Teamkollegen und mich war es ein problemloses Rennen mit dem neuen SLS AMG GT3. Black Falcon hat prima gearbeitet, und die AMG-Mannschaft hat unser Team erstklassig unterstützt. Unterm Strich war es eine gute Teamleistung, die mit einem dritten Platz belohnt wurde. Wir sind alle sehr stolz."

Das Team Heico Motorsport, das 2011 im ADAC GT Masters ebenfalls auf den neuen SLS setzt, fuhr mit Andreas Wirth, Christiaan Frankenhout, Lance-David Arnold, Brice Bosi und DTM-Rekordchampion Bernd Schneider auf den siebten Platz. Pech hatten in Dubai die Mannschaften von Mühlner Motorsport, rhino´s Leipert und die ADAC GT Masters-Neueinsteiger Fach Auto Tech. Nach einigen Zwischenfällen und einem Getriebeproblem belegte der Porsche 911 GT3 Cup S von Mühlner Platz 40, drei Positionen dahinter sah der Lamborghini Gallardo LP560 von Leipert die Zielflagge. Fach Auto Tech zog beide Porsche 911 GT3 nach einem vielversprechenden Start mit technischen Problemen zurück. Noch mehr Pech hatte ADAC GT Masters-Champion Peter Kox und das Team Reiter Engineering. Der Niederländer stellte den Lamborghini Gallardo LP560 auf die Pole-Position, schied aber schon frühzeitig nach einem Motorschaden aus.

Saison 2020