© ADAC GT Masters Zweite am Sonntag: Lucas Auer und Sebastian Asch © ADAC GT Masters

ADAC GT Masters: Stimmen nach dem zweiten Rennen

Reaktionen aus dem Fahrerlager vom Red Bull Ring

ADAC GT Masters: Stimmen nach dem zweiten Rennen

Das sagten Sieger und Platzierte nach dem zweiten Rennen des ADAC GT Masters auf dem Red Bull Ring.

Rolf Ineichen (GRT Grasser-Racing-Team, Lamborghini Huracán GT3), Gesamtsieger und Sieger der Trophy-Wertung: "Wir sind sehr happy und sehr dankbar. Das Auto war heute wirklich perfekt, besser ging es nicht. Das Team hat super gearbeitet. Vielen Dank dafür. Wir haben zum Schluss Glück gehabt, dass wir überhaupt ins Ziel gekommen sind. In meinem Stint hatte das Auto immer wieder Aussetzer, weshalb meine Rundenzeiten ziemlich geschwankt haben. Die letzte Runde war deshalb sehr schwierig. Wir haben uns daher entschlossen, das Auto direkt nach der Zieldurchfahrt abzustellen."

Sebastian Asch (BWT Mücke Motorsport, Mercedes-AMG GT3), Gesamtrang 2: "Ich bin wirklich happy. Nachdem wir gestern undankbare Vierte geworden sind, ist es natürlich toll, jetzt auf dem Podest zu stehen. Ich hatte einen guten Start und habe mich von Platz sechs auf drei verbessert. Lucas hat dann übernommen und hat ziemlich schnell die Lücke zu Patrick Assenheimer zufahren können. Er ist dann auch an ihm vorbeigegangen. Das Auto war Wahnsinn von der ersten bis zur letzten Minute. Wir haben jetzt zweimal ordentlich gepunktet und reisen hoch motiviert nach Zandvoort, meine Lieblingstrecke. Sie sollte uns auch liegen."

Lucas Auer (BWT Mücke Motorsport, Mercedes-AMG GT3), Gesamtrang 2: "Sebastian hat einen Mega-Start gemacht, unglaublich! Von Platz sechs auf Rang drei, auf dem er mir auch das Auto übergeben hat. Ich habe anschließend noch einen Platz gutgemacht und wir sind Zweite geworden. Das fühlt sich mega an. Ich freue mich sehr, denn es war auch das erste Podium für das Mücke-Team im ADAC GT Masters."

Daniel Keilwitz (Callaway Competition, Corvette C7 GT3-R), Gesamtrang 3 und Sieger Junior-Wertung: "Ich hatte einen guten Start und habe einige Positionen gutgemacht. In Kurve zwei hat es sich dann etwas gestaut und ich habe wieder zwei, drei Plätze verloren. Vom Speed waren wir anfangs sehr gut. Wir sind mit neuen Reifen losgefahren und das hat sich bezahlt gemacht. Ich hatte einen harten Kampf mit Luca Ludwig, der mich auch einmal von der Strecke gedrückt hat. Er hat dafür eine Verwarnung bekommen. Wir haben einen frühen Boxenstopp gemacht, weil wir wussten, dass wir einige Positionen gutmachen können, wenn wir freie Fahrt haben. Und das hat auch super funktioniert. Es ist toll, hier zweimal auf das Podium gefahren zu sein."

Jules Gounon (Callaway Competition, Corvette C7 GT3-R), Gesamtrang 3 und Sieger Junior-Wertung: "Wir hatten ein gutes Rennen und vor allem eine super Boxenstoppstrategie, durch die wir einige Plätz gewonnen haben. Ich hatte in der Schlussphase einen sehr schönen und engen Kampf mit Patrick Assenheimer um Platz drei. Zwei Runden vor dem Ziel habe ich ihn dann überholen können. Danke an das ganze Team. Nun geht es nach Zandvoort. Wir müssen mal schauen, wie es dort läuft. Eigentlich liegt die Strecke unserem Auto nicht so sehr."

Maximilian Götz (Mercedes-AMG Team HTP Motorsport, Mercedes-AMG GT3), Gesamtrang 4 und zweiter Platz Junior-Wertung: "Wenn man von Platz zwei losfährt und bis zur vorletzten Runde auf Rang drei liegt, ist es sehr schade, dass es nicht für einen Podestplatz gereicht hat. Aber Patrick hat einen tollen Job gemacht und die Corvette über Runden hinter sich gehalten – was hier wirklich nicht einfach ist. Ich war sehr nervös in der Box und habe mitgefiebert. Leider hatten wir beim Boxenstopp etwas Pech und haben dort zwei Sekunden verloren, da wir etwas eingeparkt wurden. Deswegen konnten wir nicht sauber rein- und rausfahren. Das könnte am Ende bei so einem engen Rennen im Kampf um das Podium entscheidend gewesen sein."

Patrick Assenheimer (Mercedes-AMG Team HTP Motorsport, Mercedes-AMG GT3), Gesamtrang 4 und zweiter Platz Junior-Wertung: "Wir sind mit relativ geringen Erwartungen angereist, da hier Topspeed sehr wichtig ist. Wir sind daher mit einer Abstimmung mit sehr wenig Abtrieb gefahren, was sehr gut aufgegangen ist. Der vierte Platz ist unser bisher bestes Ergebnis des Jahres. Es ist ein Aufwärtstrend zu erkennen, und das ist sehr wichtig. Es wäre natürlich schön gewesen, auf dem Podium zu stehen, aber die anderen Teams sind einfach super gefahren."

Philipp Eng (BMW Team Schnitzer, BMW M6 GT3), Gesamtrang 5 und dritter Platz Junior-Wertung: "Der Start war turbulent. Ich habe leider einige Positionen verloren, weil ich ein bisschen eingeklemmt wurde. Danach war ich, glaube ich, Achter oder Neunter, bin dann aber mit harten Zweikämpfen wieder durchs Feld gepflügt. Als ich hinter Luca Ludwig war, gab es kein Vorbeikommen. Es hat natürlich unser Endergebnis beeinflusst, dass wir hinter ihm steckengeblieben sind. Die Boxenstopp-Strategie des Teams, länger draußen zu bleiben, war absolut richtig. Es war ein sehr erfolgreiches Wochenende mit sehr vielen Punkten. Die Corvette war stärker, das muss man einfach so sagen. Der Mercedes war dieses Wochenende auch sehr stark. Ich glaube, wir können alle mit unserer Leistung zufrieden sein."

Ricky Collard (BMW Team Schnitzer, BMW M6 GT3), Gesamtrang 5 und dritter Platz Junior-Wertung: "Das Rennen war für mich deutlich ruhiger als das gestrige. Philipp ist toll gefahren und hat wie im ersten Rennen einige fantastische Überholmanöver gezeigt. Ich habe mein Bestes gegeben, aber mehr war mit dem Zusatzgewicht von gestern nicht drin. Jetzt werde ich mich ausgiebig auf den nächsten Lauf in Zandvoort vorbereiten, eine weitere neue Strecke für mich. Ich werde Bücher lesen, mit Leuten wie meinem Teamchef Charly Lamm sprechen, die die Strecke kennen und Videos von Rennen anschauen, um herauszufinden, worauf es dort ankommt."

Mathieu Jaminet (KÜS Team75 Bernhard, Porsche 911 GT3 R), Gesamtrang 9: "Wir haben Platz neun erkämpft. Ich denke, wir haben getan, was möglich war. Für Michael war es nicht einfach beim Start. Die Qualifying-Performance war okay, aber im Rennen mussten wir extrem kämpfen und die anderen Autos waren einfach stärker. Aber letztendlich haben wir in beiden Rennen gepunktet, als einziger Porsche an diesem Wochenende. Für den Titelkampf ist das das Wichtigste. Wir werden hart arbeiten, dann können wir hoffentlich beim nächsten Rennen wieder um den Sieg mitkämpfen."

Christopher Friedrich (KÜS Team75 Bernhard, Porsche 911 GT3 R), Gesamtrang 19 und zwölfter Platz Junior-Wertung: "Es war schwierig heute, sehr warm. Im Qualifying hatten wir bisschen Probleme und mussten von hinten starten. Wir sind dann auf Platz 19 ins Ziel gefahren."

Adrien de Leener (KÜS Team75 Bernhard, Porsche 911 GT3 R), Gesamtrang 19 und zwölfter Platz Junior-Wertung: "Ein schwieriges Rennen heute. Die Hitze ist nicht gut für unser Auto und die Balance. Auch die Jungs in der 17 kamen gerade noch in die Top Ten. Wir konnten nicht viel tun. Es ist immer eine Entscheidung, ob man für eine oder zwei Positionen viel riskiert, oder ob man das Rennen durchfährt und Runden sammelt. Das haben wir getan."

Saison 2018

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