Die erfolgreichsten Trophy- und Junior-Piloten am Sonntag Foto: ADAC GT Masters
Die erfolgreichsten Trophy- und Junior-Piloten am Sonntag Foto: ADAC GT Masters

BMW-Fahrer Sylvest erneut bester Junior

Rolf Ineichen gewinnt knapp die Pirelli-Trophy-Wertung

Mit Rang vier sicherte sich Nicolai Sylvest im Sonntagsrennen des ADAC GT Masters auf dem Red Bull Ring seinen zweiten Sieg in der Pirelli-Trophy-Wertung.

Sylvest und Teamkollege Jens Klingmann hatten sich mit ihrem BMW M6 GT3 von MRS GT-Racing mit Rang fünf bereits im Qualifying eine gute Ausgangssituation geschaffen. Startfahrer Klingmann verlor zwar anfangs eine Position, brachte den BMW aber auf Platz fünf liegend zum Pflichtboxenstopp. Sylvest profitierte in der Schlussphase von einer Strafe gegen einen Konkurrenten und kam als Vierter und bester Junior ins Ziel. Bereits am Samstag hatte der 21-Jährige die Nachwuchs-Wertung gewonnen.

"Wir hatten ein sehr gutes Qualifying. Jens holte uns den fünften Platz - einen aussichtsreichen Startplatz für das Rennen. Schlussendlich konnten wir das Rennen auf Rang vier beenden, worüber wir superhappy sind", bilanzierte Sylvest. "Wir haben alles aus dem Auto rausgeholt. Wir waren sehr effektiv im Rennen und beim Boxenstopp. Ich bin superglücklich, ein Teil von MRS GT-Racing mit dem BMW M6 GT3 zu sein. Es ist eine super Kombination."

Auch Platz zwei und drei in der Pirelli-Junior-Wertung entsprachen dem Ergebnis des Vortages: Max Hofer im Audi R8 LMS von Montaplast by Land-Motorsport wurde Zweiter, dahinter folgte Markenkollege Jeffrey Schmidt von BWT Mücke Motorsport.

Weniger als eine Sekunde Abstand entschied den Kampf um den Sieg in der Pirelli-Trophy-Wertung. Am Ende setzte sich Lamborghini-Pilot Rolf Ineichen vom Team Orange1 by GRT Grasser knapp gegen Sven Barth in der RWT-Corvette durch. Barth sowie Teamkollege und Startfahrer David Jahn lagen lange auf Podestkurs in der Gesamtwertung, mussten aber kurz vor dem Ziel eine Durchfahrtstrafe wegen mehrfachen Überschreitens des Track-Limits absolvieren und fielen hinter Ineichen und dessen Teamkollegen Franck Perera zurück. Barth setzte danach den Schweizer unter Druck, kam aber nicht mehr vorbei.

"Wir haben das Maximum herausgeholt. Ich glaube, wir sind nur so gut platziert, weil es viele Strafen gab und wir davon auch profitiert haben. Wir haben versucht, ein fehlerfreies Rennen zu fahren, keine Strafen zu bekommen und auf das Glück des Tüchtigen gehofft."

Rang drei im Klassement für nicht-professionelle-Fahrer ging an Audi-Fahrer Remo Lips.

Saison 2019