Rennfahrerin startet 2018 erstmals in der RWT-Corvette Foto: ADAC GT Masters
Rennfahrerin startet 2018 erstmals in der RWT-Corvette Foto: ADAC GT Masters

Claudia Hürtgen: Mindestens einmal aufs Podest

Rennfahrerin startet 2018 erstmals in der RWT-Corvette

Die erfolgreichste Frau im ADAC GT Masters kehrt zurück: Claudia Hürtgen gibt nach einem Jahr Pause in der Corvette C7 GT3-R von RWT Racing ihr Comeback.

Sieben Siege und 19 Podestplätze lautet die bisherige Bilanz von Claudia Hürtgen in der „Liga der Supersportwagen“. Nachdem sie bereits von 2009 bis 2016 im ADAC GT Masters gestartet war, kehrt sie nun in die Serie zurück – als Teamkollegin von Sven Barth in der Corvette C7 GT3-R von RWT Racing.

„Mir ist Anfang des Jahres klar geworden, dass ich gerne noch mal im ADAC GT Masters starten möchte“, so die gebürtige Aachenerin. „Ich kenne RWT-Teamchef Gerd Beisel schon seit einigen Jahren und hatte mir Ende 2015 die Corvette C7 GT3-R bei ihrer Präsentation schon mal genauer angeschaut. Wir haben im Januar telefoniert und schnell Synergien gefunden. Nachdem mir mein Arbeitgeber, die BMW M GmbH, die Freigabe gegeben hat, in meiner Freizeit meiner Leidenschaft nachzugehen und auch mit einem anderen Fabrikat Rennen zu bestreiten, stand der Zusammenarbeit mit RWT nichts mehr im Weg. Ich bin BMW hierfür sehr dankbar, selbstverständlich ist dies nicht.“

Vom ADAC GT Masters ist Hürtgen begeistert: „Mich reizt der enge Wettbewerb in den Qualifyings, oft liegen hier 20 Autos innerhalb von einer oder eineinhalb Sekunden. Diese Competition mochte ich schon immer. Aber auch das Format der Serie ist toll. Von Freitagmittag bis Sonntagmittag erlebt man in kurzer Zeit ein tolles Programm, nicht nur als Zuschauer, sondern auch als Fahrer oder Team.“

Nun freut sich die Wahlmünchnerin auf ihre erste Testfahrt mit der Corvette: „Nach der Sitzprobe werden wir im März erstmals testen, ich bin jetzt schon sehr gespannt auf 6,2-Liter-Hubraum… Ich denke, dass die Corvette ähnlich zu fahren sein wird wie der BMW Z4 GT3, der ja mein ‚Baby‘ war und den ich sechs Jahre lang in der Entwicklung begleitet habe. Daher sollte die Umstellung nicht so groß sein.“

Für die Saison hat Hürtgen ein klares Ziel: „Einmal auf das Podest im Gesamtergebnis fahren. Das wäre für Sven und mich ein großer Erfolg. Wir wollen aber natürlich auch in der Trophy-Wertung um den Sieg fahren.“

Saison 2018