Toni Seiler und Jeroen Bleekemolen an der Spitze Foto: ADAC GT Masters
Toni Seiler und Jeroen Bleekemolen an der Spitze Foto: ADAC GT Masters

Corvette im engen Training an der Spitze

19 Supersportwagen lagen innerhalb nur einer Sekunde

Spannendes zweites Training auf dem Nürburgring: Angeführt von Corvette liegen die Top-Zehn innerhalb nur einer halben Sekunde.

So eng ging es im ADAC GT Master selten zu, wie im zweiten freien Training auf dem Nürburgring: 19 Supersportwagen lagen im zweiten Training am Mittag innerhalb von nur einer Sekunde, die Top-Zehn trennte lediglich eine halbe Sekunde. An der Spitze stand nach 60 Minuten Training bei 20 Grad und leicht bewölktem Himmel die Corvette Z06.R von Toni Seiler und Jeroen Bleekemolen (Callaway Competition), nur 0,081 dahinter folgte der Audi R8 LMS ultra von Fabian Hamprecht und Nicki Thiim (Prosperia C. Abt Racing).

Zu Beginn der Session setzte sich der Mercedes-Benz SLS AMG GT3 von Neuzugang Renger van der Zande und Maximilian Götz (HTP Motorsport) an die Spitze, genau zur Hälfte des Trainings schlug dann aber Bleekemolen zu und fuhr mit 1:29,108 Min. zur Bestzeit. Van der Zande/Götz, die Schnellsten vom Vormittag, beendeten das Training als Dritte, nachdem sich noch Hamprecht/Thiim am Flügeltürer vorbei auf Platz zwei schoben.

Kelvin van der Linde und René Rast (Prosperia C. Abt Racing) beendeten das Training im Audi R8 LMS ultra als Vierte vor dem Porsche 911 GT3 R mit Jaap van Lagen/Christian Engelhart (GW IT Racing Team Schütz Motorsport).

Die Tabellenführer Claudia Hürtgen und Dominik Baumann (PIXUM Team Schubert) landeten im schnellsten BMW Z4 GT3 auf Rang sieben vor dem Porsche von Robert Renauer/Norbert Siedler (TONINO Team Herberth), während ihre Teamkollegen Max Sandritter/Jens Klingmann Pech hatten. Nach einem Ausrutscher in die Reifenstapel von Sandritter liegt bis zum Qualifying um 16:20 Uhr viel Arbeit vor dem PIXUM Team Schubert.

David Jahn/Sven Barth (RWT Racing Team) beendeten das Training in ihrer Corvette als Achte vor dem dritten Audi R8 LMS ultra von Prosperia C. Abt Racing mit Christer Jöns und Markus Winkelhock. Florian Spengler und Marko Asmer (MRS GT-Racing) schafften mit dem McLaren 12C GT3 den Sprung in die Top-Zehn und waren lange Vierte, konnten ihre Zeit nach einem technischen Problem am McLaren in der zweiten Hälfte des Trainings allerdings nicht mehr verbessern. Das Training beendete das McLaren-Duo auf Rang zehn.

Saison 2020