Die ADAC GT Masters trägt 2011 erstmals acht Veranstaltungen aus. Foto: ADAC GT Masters
Die ADAC GT Masters trägt 2011 erstmals acht Veranstaltungen aus. Foto: ADAC GT Masters

Ein Neuling und ein Rückkehrer

Die ADAC GT Masters wagt den nächsten Schritt: erstmals werden acht Veranstaltungen ausgetragen.

Die Fahrer und Fans des ADAC GT Masters können sich in der kommenden Saison mit dem Red Bull Ring auf eine neue Rennstrecke und mit Zolder auf eine altbekannte, die nach drei Jahren Pause ihre Comeback gibt, freuen.

Das noch junge ADAC GT Masters hat in den bisherigen vier Jahren Seriengeschichte eher auf Konstanz als auf Wechselfreudigkeit in puncto Rennstrecken gesetzt. Im Debütjahr 2007 waren logischerweise alle sechs Rennstrecken erstmals Gastgeber eines GT-Masters-Rennen. 2008 integrierten die Organisatoren mit dem Norisring und Assen zwei neue Kurse im Terminkalender. In den beiden kommenden Saisons machte man keine Experimente und setzte nur auf Bewährtes.

In der Saison 2011 wagt die beliebte Sportwagen-Serie nun den nächsten Schritt. Erstmals werden acht Veranstaltungen ausgetragen. Die belgische Strecke in Zolder kehrt nach ihrem einmaligen Auftritt im Jahr 2007 (Foto) in das Programm zurück. Der Circuit Zolder hat im Motorsport eine große Tradition. In den 1970er- und 1980er-Jahren machte auf dem rund vier Kilometer langen Kurs die Formel 1 Station. Auch die DTM und die Tourenwagen-Weltmeisterschaft sowie die FIA-GT-Meisterschaft gaben sich die Ehre. In beiden Rennen des ADAC GT Masters 2007 siegte der Deutsche Christopher Haase zusammen mit seinem niederländischen Teamkollegen Jos Menten im Lamborghini Gallardo. Haase sicherte sich im ersten Jahr der Serie den Fahrertitel.

Gänzlich neu im ADAC GT Masters ist der Red Bull Ring, der Mitte August die fünfte Saisonveranstaltung darstellt. Der Kurs in Österreich wird die neunte Strecke sein, auf der das ADAC GT Masters Rennen fährt. Unter dem Namen Österreichring war der permanente Kurs in der Steiermark unter anderem Gastgeber von Formel-1-Rennen. Nach dem Umbau in den Jahren 1995 und 1996 hieß die Strecke A1-Ring. Die Fans sahen Rennen der Königsklasse, der DTM und der MotoGP-Serie. Zwischen 2004 und 2010 war der Kurs für Motorsport stillgelegt, teilweise sogar schon abgerissen. 2008 fiel die Entscheidung zur Rettung der Strecke. In diesem Jahr wird der Kurs als Red Bull Ring wiedereröffnet.

Rund 25.000 Zuschauer werden vom 12. bis 14. August die Liga der Traumsportwagen bewundern können. Zehn Kurven, ganz frischer Asphalt, moderne Boxenanlagen und Sicherheitsvorkehrungen auf aktuellem Niveau sind beste Voraussetzungen für spannende Rennen mit vielen Überholmanövern.

Saison 2020