Neu im ADAC GT Masters: der Honda NSX GT3 mit der Startnummer 10 Foto: ADAC GT Masters
Neu im ADAC GT Masters: der Honda NSX GT3 mit der Startnummer 10 Foto: ADAC GT Masters

Ereignisreiche Rennen für Schubert Motorsport

Rennstall setzte auf dem Red Bull Ring erstmals zwei Honda NSX GT3 ein

Neben Christopher Dreyspring und Giorgio Maggi pilotierte das erfahrene Duo Philipp Frommenwiler und Honda-Werksfahrer Esteban Guerrieri den zweiten NSX.

Für den Einsatz des zweiten Supersportwagens arbeitete das Honda Team Schubert Motorsport eng mit JAS Motorsport zusammen. Das Unternehmen aus Italien, das den Honda NSX GT3 mitentwickelt hat, stellte zahlreiche Mitarbeiter zur Verfügung, darunter ein Support-Chefmechaniker sowie mehrere Ingenieure und Mechaniker. Vom ersten Moment an griffen alle Zahnräder perfekt ineinander und beide Seiten profitierten voneinander.

Im ersten Qualifying präsentierte sich der zweite Honda stark. Frommenwiler fuhr auf Startplatz elf, musste das Rennen nach einer Strafversetzung jedoch von Platz 14 in Angriff nehmen. Schon in der Startphase wurde er unverschuldet von mehreren Fahrzeugen berührt und verlor einige Positionen, bevor er das Auto an Guerrieri übergab. Dieser fuhr schließlich auf Rang 28 über die Ziellinie. Im zweiten Lauf setzte das Duo alles auf eine Karte. Von Startplatz 20 ging Guerrieri bei einsetzendem Regen an die Box zum Reifenwechsel. Während viele Konkurrenten auf Slicks auf der Strecke blieben, spekulierte der Argentinier mit einer Safety-Car-Phase, die jedoch ausblieb. Die verlorene Zeit durch den zusätzlichen Boxenstopp konnte das Duo bis zur Ziellinie nicht mehr aufholen und beendete das Rennen auf Rang 22.

Teamkollege Maggi entschied sich für eine ähnliche Taktik und kam im Sonntagsrennen früh zum Reifenwechsel. Trotz des zusätzlichen Stopps verbesserten sich der Schweizer und Teamkollege Dreyspring bei schwierigen Bedingungen von Startplatz 29 auf Rang 26. Das Highlight der beiden Junior-Piloten war ohnehin das erste Rennen auf dem Red Bull Ring. Von Rang 16 gestartet, kämpfte sich Dreyspring sofort nach vorn und sowohl er als auch Maggi zeigten eindrucksvolle Manöver. Die beiden Youngsters nahmen Kurs Richtung Top-Ten, bis eine Safety-Car-Phase ihren Vorsprung zunichtemachte. Eine unverschuldete Berührung zum Ende des Rennens kostete schließlich einige Positionen und so beendete das Duo das Rennen auf Rang 17 - die bisher beste Platzierung von Maggi/Dreyspring.

"Wir haben dieses Wochenende sehr erfolgreich mit JAS Motorsport zusammengearbeitet", so Teammanager Frank Link. "Im Nassen waren wir sehr schnell unterwegs, konnten diese Pace bei trockenen Bedingungen allerdings nicht immer umsetzen. Ein zweites Auto als Referenz zu haben, war vor allem für unsere beiden Youngsters eine Hilfe. Insgesamt haben sie sich am Wochenende gut geschlagen und mit tollen Manövern überzeugt. Bisher hat etwas das Glück gefehlt und entsprechend sind die Ergebnisse noch nicht so, wie wir uns das vorstellen. Wir befinden uns noch in einem Lernprozess, der weiter andauert."

Neuzugang Guerrieri ist für die weiteren Rennen zuversichtlich: "Alle ziehen an einem Strang und es wird nicht mehr lange dauern, bis sich das in den Ergebnissen niederschlägt. Im Rennen am Sonntag hielt ich einen frühen Reifenwechsel für die beste Entscheidung. Hätte das funktioniert, wären wir die Helden des Rennens gewesen."

Quelle: Team

Saison 2018