ADAC Sportpräsident Hermann Tomczyk (l.) gab das Start-your-engines-Signal für das 200. Rennen Foto: ADAC GT Masters
ADAC Sportpräsident Hermann Tomczyk (l.) gab das Start-your-engines-Signal für das 200. Rennen Foto: ADAC GT Masters

Fahrerlagerradar vom Red Bull Ring

200. Rennen des ADAC GT Masters

Olympiasieger besucht Jubiläumswochenende. Dr. Helmut Marko beim Österreich-Gastspiel.

Großes Jubiläum
Das ADAC GT Masters feierte am Sonntag auf dem Red Bull Ring ein ganz besonderes Jubiläum: Die „Liga der Supersportwagen“ trug ihr insgesamt 200. Rennen aus. Seit 2007 begeistert die Meisterschaft inzwischen die Motorsportfans und ist die weltweit am längsten ausgetragene GT3-Sprintserie. ADAC Sportpräsident Hermann Tomczyk gab das Start-your-engines-Signal und erweckte damit das 18.000 PS starke Feld für das besondere Rennen zum Leben.

Olympiasieger am Red Bull Ring
Ingo Appelt, Bob-Olympiasieger 1992 in Albertville, besuchte als Gast vom herrenausstatter.de Club of Champions das ADAC GT Masters in Spielberg. Der 58-Jährige gab am Samstag dem Feld der „Liga der Supersportwagen“ das Signal zum Anlassen der Motoren.

ADAC GT Masters-Partner Montana beim Jubiläumsrennen
Stefan und Florian Koburger, Geschäftsführer von ADAC GT Masters-Partner Montana, ließen sich das 200. Rennen des ADAC GT Masters nicht entgehen und schauten am Red Bull Ring vorbei. Montana ist seit dieser Saison Partner der „Liga der Supersportwagen“ und zählt zu den führenden mittelständischen Energieversorgern in Deutschland und Österreich.

Österreichische Rennlegende
Der ehemalige Le-Mans-Sieger und Formel-1-Pilot Dr. Helmut Marko war ebenfalls beim Jubiläumswochenende des ADAC GT Masters auf dem Red Bull Ring zu Gast. Der Red-Bull-Motorsportberater verfolgte nicht nur die spektakulären GT3-Sportwagen, sondern auch die ADAC Formel 4-Piloten Jak Crawford (15/USA) und Jonny Edgar (16/GB), die als Mitglieder des Red Bull Junior Team für Aufsehen sorgten. Edgar gewann die ersten beiden Rennen der Highspeedschule des ADAC in Österreich, sein Teamkollege stand ebenfalls zwei Mal auf dem Podium.

Kommentator als Gaststarter
SPORT1-Kommentator Patrick Simon (45/Wiesbaden) tauschte am Wochenende mehrmals das Mikrofon gegen ein Lenkrad und trat als Gaststarter in der ADAC TCR Germany an. Und dies mit Erfolg: Im ersten Qualifying war er im VIP-Auto des Hyundai Team Engstler Schnellster, im ersten Rennen fuhr er als Dritter auf das Podium, im zweiten Durchgang am Sonntag wurde er Fünfter.

Exklusive Belohnung beim Alpengastspiel
Die beiden Pole-Setter des ADAC GT Masters durften sich auch am Red Bull Ring über den Pirelli Pole Position Award freuen. Steijn Schothorst (26/NL) am Samstag und Tim Zimmermann (24/Langenargen, beide GRT Grasser Racing Team) am Sonntag erhielten exklusive und limitierte Skier von Pirelli, die ideal zum Alpenpanorama des Red Bull Ring mit schneebedeckten Berggipfeln passten.

ADAC GT Masters eSports Championship powered by EnBW mobility+
Favoritensieg im fünften Lauf der ADAC GT Masters eSports Championship powered by EnBW mobility+ auf dem Red Bull Ring: Williams Esports-Pilot Jack Keithley sicherte sich seinen zweiten Saisonsieg in der mit einem Preisgeldtopf von 80.000 Euro dotierten eSports-Meisterschaft des ADAC. Dem Briten folgte Vorjahreschampion Moritz Löhner für das Mahle Racing Team auf dem zweiten Platz. Marko Pejic, der für Euronics Gaming als Gaststarter antrat, sorgte mit der Bestzeit im Qualifying und Rang drei im Rennen indes für die Überraschung des Abends. Das Rennen auf dem Red Bull Ring ist in voller Länge re-live auf youtube.com/adac zu sehen, seine Fortsetzung findet das Championat am 31. Oktober 2020.

Saison 2020