© ADAC GT MastersHerberth Motorsport musste die Tabellenführung in Österreich abgeben

Renauer/Müller verpassen die Punkte in Österreich

Herberth erlebt Rückschlag im Titelkampf

Für die Mannschaft von Precote Herberth Motorsport verlief das erste Auslandsrennen des ADAC GT Masters nicht wie geplant.

Nachdem das Porsche-Team rund um das Fahrerduo Robert Renauer und Sven Müller als Tabellenführer an den Red Bull Ring gereist war, konnten sich die Bayern in der Steiermark keine Meisterschaftspunkte gutschreiben.

Das Rennwochenende in Österreich startete für Robert Renauer und Sven Müller mit einem starken dritten Platz im ersten Qualifying. Von dieser Position aus nahm Startfahrer Renauer das Rennen in Angriff und konnte sich bis zum Boxenstopp im Führungsfeld behaupten. Aufgrund einer Unterschreitung der vorgegebenen Boxenstandzeit um 0,004 Sekunden wurde nach dem Fahrerwechsel eine Strafe verhängt. Somit musste Teamkollege Sven Müller unfreiwillig den vierten Rang abgeben und rutschte auf die 18. Position zurück. Doch der Laufsieger vom Lausitzring bewies Kampfgeist und verbesserte sich bis zur Zielüberfahrt eindrucksvoll um sechs Plätze auf Rang zwölf.

„Schade, dass wir heute um einen Podestplatz und wertvolle Meisterschaftspunkte gebracht wurden“, sagte Sven Müller nach dem Samstagsrennen. „Wir haben unseren Boxenstopp analysiert und wissen, was wir ändern müssen, um Strafen wie diese in Zukunft zu vermeiden.“

Am Sonntagmorgen ging es für den 25-Jährigen in das zweite Qualifying. Trotz guter Wetterbedingungen reichte es am Ende der zwanzigminütigen Session nur für die neunte Startreihe. Doch der Porsche-Werkspilot behielt einen kühlen Kopf und arbeitete sich im hart umkämpften Fahrerfeld bis in die Punkteränge vor. Zur Rennhälfte übernahm Robert Renauer das Cockpit des Porsche 911 GT3 R und knüpfte problemlos an die Leistungen seines Teamkollegen an. Doch ein Reifenschaden verhinderte wenige Runden vor Schluss ein Top-Ten-Ergebnis.

„Trotz einer starken Teamleistung war das Glück an diesem Wochenende nicht auf unserer Seite“, blickt Robert Renauer enttäuscht zurück. „Nach so viel Pech kann es beim nächsten Lauf in Zandvoort nur besser werden. Dort werden wir alles geben, um uns die Tabellenführung zurückzuholen.“

Quelle: Team


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