© ADAC GT Masters Spengler und Zanella wurden in den Rennen 15. und 16. © ADAC GT Masters

Kein Glück für HB Racing auf dem Nürburgring

Österreichisches Team geht leer aus

Kein Glück für HB Racing auf dem Nürburgring

Nach dem erfolgreichen Wochenende in Zandvoort war HB Racing beim ADAC GT Masters auf dem Nürburgring vom Pech verfolgt.

Ein Motorschaden im ersten freien Training kostete Marco Mapelli und Norbert Siedler wertvolle Vorbereitungszeit für die beiden Qualifyings und Rennen. Siedler konnte für den Samstagslauf dennoch den elften Startplatz erkämpfen und damit den besten Lamborghini stellen. "Auch im Rennen lief es zunächst sehr gut", berichtete der Österreicher. "Das Setup hat super funktioniert, ich konnte in der ersten Runde zwei Positionen gewinnen und danach Druck auf meine Vorderleute aufbauen."

Doch die Freude währte nur kurz: Knapp zehn Minuten nach dem Start verschätzte sich Connor De Phillippi im Audi und zwang Siedler in einen Dreher. Der HB-Racing-Lamborghini musste das komplette Feld vorbeiziehen lassen und startete vom letzten Platz eine couragierte Aufholjagd, die Siedler und Mapelli bis auf den 14. Platz führte.

Im zweiten Rennen am Sonntag wurde das Fahrzeug von Mapelli und Siedler erneut unverschuldet zum Opfer der Konkurrenz: Dieses Mal verpasste Marc Gassner im Nissan seinen Bremspunkt und sorgte in der ersten Kurve für das vorzeitige Rennende von mehreren Fahrzeugen. Unter den Leidtragenden war auch Marco Mapelli, der keine Chance zum Ausweichen hatte.

Florian Spengler und Christopher Zanella erlebten im zweiten Lamborghini Huracán GT3 von HB Racing ein Wochenende mit Höhen und Tiefen. Das Duo, das in Zandvoort noch auf den dritten Platz gefahren war, holte in den Qualifyings die Startpositionen 25 (Samstag) und 21 (Sonntag). "Im ersten Zeittraining haben wir uns leider etwas verpokert und sind vom Regen überrascht worden. Am Sonntag konnten wir die frischen Reifen nicht optimal ausnutzen", erklärte Zanella.

Umso zufriedener war Christopher Zanella dafür mit den Rennen, die er gemeinsam mit Spengler auf den Positionen 15 und 16 beendete: "Schon in den Freien Trainings sah es auf die Distanz sehr gut aus. Am Sonntag habe ich das Fahrzeug auf Platz 22 übernommen und konnte aus eigener Kraft sechs Autos überholen. Das hat richtig Spaß gemacht."

Quelle: Team

Saison 2018

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