Gutes Wochenende in Österreich: Christopher Mies und Max Hofer Foto: ADAC GT Masters
Gutes Wochenende in Österreich: Christopher Mies und Max Hofer Foto: ADAC GT Masters

Land-Motorsport: Auf und Ab in Österreich

Starkes Wochenende für Christopher Mies und Max Hofer

Gute Punkteausbeute für die einen, Pech für die anderen: Auf dem Red Bull Ring lagen für Montaplast by Land-Motorsport Freud und Leid nah beieinander.

Während Christopher Mies und Max Hofer mit zwei sechsten Plätzen gut punkteten, wurde die verheißungsvolle Form von Dries Vanthoor und Ricardo Feller mit Rang zwölf und einem Ausfall nicht belohnt. Lokalmatador Hofer durfte sich zudem über zwei Podestplätze in der Pirelli-Junior-Wertung freuen.

"Max und Chris haben an diesem Wochenende einen richtig guten Job gemacht. Sie haben in beiden Rennen hart gekämpft und gute Punkte gesammelt", so Teammanager Christian Land nach den beiden Läufen. "Für Dries und Ricardo tut es mir leid. Sie waren ebenso gut drauf, durch die beiden Strafen war es für sie aber unmöglich, diese starke Leistung auch in ein gutes Ergebnis umzumünzen. Das ist für die gesamte Mannschaft sehr schade, eigentlich wollten wir hier auf das Podest fahren."

Der Österreicher Hofer präsentierte sich vor allem im Sonntagslauf stark. Nachdem Teamkollege Mies mit Rang neun eine aussichtsreiche Ausgangsposition geschaffen hatte und auch im Rennen gut mithielt, griff der 20-Jährige in der zweiten Rennhälfte ins Steuer. Im Duell mit Mirko Bortolotti wehrte sich der junge Audi-Pilot zunächst erfolgreich gegen die zahlreichen Angriffsversuche. Schlussendlich musste er den Platz zwar an den erfahrenen Lamborghini-Piloten abgeben, sein Talent demonstrierte er damit aber auf jeden Fall.

"Mit meinem Heimspiel kann ich sicher zufrieden sein", so Max Hofer. "Zu Hause auf dem Podest zu stehen ist ein besonderes Gefühl. Und ich hatte sogar an beiden Tagen das Glück, als Zweiter auf dem Junior-Podium stehen zu dürfen. So kann es gerne nach der Sommerpause weitergehen."

Für Dries Vanthoor und Ricardo Feller im Schwesterauto lief es hingegen nicht zufriedenstellend. Obwohl das Duo in den Qualifyings mit den Positionen sechs und sieben zeigte, dass sie das Zeug für Top-Positionen haben, blieb die große Belohnung am Ende aus. Aufgrund zweier Strafen in den Rennen stehen für die beiden Piloten nur ein zwölfter Rang und ein Ausfall zu Buche.

Feller: "Die Ausgangslage am Samstag mit Platz sechs war nicht schlecht. Nach dem Start schafften wir sogar den Sprung auf Platz vier, ehe wir von der Corvette wieder abgefangen wurden. Dann allerdings lief beim Boxenstopp etwas schief. Und die damit verbundene Drive-Through-Strafe warf uns weit zurück, was schade ist, aber nicht zu ändern. Danach hat sich Dries aber noch einmal zurückgekämpft und zumindest mit Platz zwölf noch einige Punkte gerettet."

Quelle: Team

Saison 2020