Perfekter Samstag: Junior-Sieger Nicolai Sylvest Foto: ADAC GT Masters
Perfekter Samstag: Junior-Sieger Nicolai Sylvest Foto: ADAC GT Masters

Nicolai Sylvest glänzt am Samstag

Däne holt Pole, Gesamtsieg und Platz eins in der Pirelli-Junior-Wertung

BMW-Pilot Nicolai Sylvest beeindruckt im Samstagsrennen des ADAC GT Masters auf dem Red Bull Ring als bester Nachwuchsfahrer.

Der Däne holte bereits im Zeittraining im BMW M6 GT3 von MRS GT-Racing die Pole-Position. Im Rennen behauptete er trotz Druck von hinten bis zum Fahrerwechsel die Führung. Teamkollege Jens Klingmann brachte anschließend den blauen BMW als Erster ins Ziel. Für Sylvest war es nicht nur der erste Triumph in der Pirelli-Junior-Wertung in dieser Saison, sondern auch der erste Gesamtsieg im ADAC GT Masters überhaupt. "Ich bin natürlich superbegeistert, was wir zusammen - Jens, das Team und ich - erreicht haben", so Sylvest. "Ich bin schon etwas sprachlos. Mein Start war gut. Danach war es schwierig, den Abstand zum Porsche auf Platz zwei zu halten. Ich wusste, wenn ich einen Fehler mache, ist der Porsche da. Jens hat in der Schlussphase einen tollen Job gemacht. Er hatte viel Druck von der Corvette. Ich war in der Box meganervös, aber wir hatten großes Vertrauen in Jens und er hat den Sieg ins Ziel gebracht."

Zweitbester Junior wurde Audi-Pilot Max Hofer (Montaplast by Land-Motorsport), der zusammen mit Christopher Mies bei seinem Heimspiel den sechsten Gesamtrang holte. Rang drei ging in der Wertung an einen weiteren Fahrer eines R8 LMS: Jeffrey Schmidt belegte mit BWT-Mücke-Kollege Christopher Haase die neunte Gesamtposition.

Seinen dritten Sieg des Jahres in der Pirelli-Trophy-Wertung holte Corvette-Fahrer Sven Barth. Der RWT-Racing-Fahrer hatte im Qualifying Rang drei eingefahren und diesen auch in seinem Stint im Rennen behauptet. Teamkollege David Jahn überholte anschließend Le-Mans-Sieger Timo Bernhard und sicherte dem Duo den zweiten Gesamtrang. "Das Qualifying ist bereits super gelaufen, das hatten wir gar nicht so erwartet", bilanzierte Barth. "Aber wir haben beim Test am Donnerstag und im Training am Freitag gut gearbeitet und haben etwas am Set-up gefunden, das uns vor allem im schnellen mittleren Sektor geholfen hat. Der Start war etwas turbulent, aber ich bin Dritter geblieben. Ich habe dann versucht, das Auto für David zu schonen. Das ist mir ganz gut gelungen und er ist dann noch bis auf Platz zwei vorgefahren."

Zweiter in der Wertung für nicht-professionelle Piloten wurde Jan-Erik Slooten im Porsche 911 GT3-R von Iron Force Racing vor Seriendebütant Stéphane Tribaudini im Aust-Audi R8 LMS.

Saison 2019