Podestpremiere 2018: Nicolai Sylvest und Kim Luis Schramm Foto: ADAC GT Masters
Podestpremiere 2018: Nicolai Sylvest und Kim Luis Schramm Foto: ADAC GT Masters

Notizen vom Sachsenring

Nachrichten vom vorletzten Saisonlauf des ADAC GT Masters

Das Sachsenring-Gastspiel des ADAC GT Masters lieferte zahlreiche interessante Geschichten. Ein Blick in das Notizbuch.

Premierensieger 1: Der Überraschungssieg von EFP by TECE war der erste Triumph des im Winter 2017/18 gegründeten Rennstalls im ADAC GT Masters überhaupt. Die Mannschaft aus Augsburg ist damit nach dem Team ISR, das auf dem Nürburgring gewann, der zweite Rennstall, der in seiner Debütsaison in der "Liga der Supersportwagen" ein Rennen gewinnt.

Premierensieger 2: Gleich drei Fahrer gewannen auf dem Sachsenring ihr erstes Rennen im ADAC GT Masters: Porsche-Werksfahrer Timo Bernhard am Samstag sowie das Audi-Duo Elia Erhart und Pierre Kaffer am Sonntag.

Ausgeglichen: Das ADAC GT Masters präsentiert sich 2018 extrem ausgeglichen. In den bisherigen zwölf Rennen gab es elf verschiedene Siegerpaarungen. Mit insgesamt 22 verschiedenen Piloten, die mindestens ein Rennen gewonnen haben, wurde der Rekord von 2015 eingestellt. Damals gab es jedoch mit acht Läufen zwei Rennen mehr als in dieser Saison.

Dutzendfach: Noch mehr Vielfalt gibt es bei den Pole-Positions und schnellsten Rennrunden. In jedem Qualifying gab es einen anderen Pole-Setter und auch bei den schnellsten Rennrunden gab es zwölf verschiedenen Piloten, die diese aufstellten.

Dreigestirn: Audi gelang im Sonntagsrennen ein Dreifach-Sieg. Das letzte Mal, dass diese einem Hersteller gelang, war 2015 auf dem Nürburgring. Die Marke damals: ebenfalls die Ingolstädter.

Spitzenreiter: Dank ihres vierten Platzes am Sonntag übernahmen die Porsche-Fahrer Robert Renauer und Mathieu Jaminet wieder die Spitze der Gesamtwertung. Es war das sechste Mal in der Saison, dass die Tabellenführer wechselten.

Aufholjagd: Elia Erhart und Pierre Kaffer gewannen am Sonntag vom 26. Startplatz aus.

Zeitenjäger: Mit den Pole-Positions von Timo Bernhard am Samstag und Klaus Bachler am Sonntag schaffte es mit dem KÜS Team75 Bernhard zum zweiten Mal in dieser Saison ein Rennstall, an einem Rennwochenende beide Pole-Positions zu erobern. Für Bernhard war es zudem die Premieren-Pole in der Serie, für Teamkollege Bachler die erste Pole seit dem Sachsenring 2015.

Top-Talent: Der Südafrikaner Sheldon van der Linde holte in Sachsen seine ersten beiden Siege in der Pirelli-Junior-Wertung. Damit übernahm der Audi-Fahrer auch erstmals die Führung in der Wertung für Piloten unter 25 Jahre. Er ist der fünfte Pilot, der in der Saison die Wertung für Nachwuchsfahrer anführt.

Top-3-Debüt: Die Rennsieger Timo Bernhard, Elia Erhart und Pierre Kaffer sowie Zakspeed-Pilot Kim-Luis Schramm, der am Samstag Dritter wurde, schafften erstmals den Sprung auf das Podest.

Premieren-Punkte: Zwei Fahrer sammelten auf dem Sachsenring ihre ersten Meisterschaftszähler im ADAC GT Masters: ADAC Formel 4-Aufsteiger Kim-Luis Schramm am Samstag und Gaststarter Alex Riberas, der bereits 2014 zwei Rennen bestritten hatte, am Sonntag.

Saison 2019