Das Duo Jonathan Judek und Jimmy Eriksson zeigte am Samstag eine starke Aufholjagd Foto: ADAC GT Masters
Das Duo Jonathan Judek und Jimmy Eriksson zeigte am Samstag eine starke Aufholjagd Foto: ADAC GT Masters

Rosberg: Das Team zeigt sein Potential beim Finale

Gute Performance beim Heimspiel für das Team aus Neustadt an der Weinstraße

Bei den letzten Saisonrennen des ADAC GT Masters in Hockenheim bleibt die gute Leistung unbelohnt.

Das ADAC GT Masters Finale lockte tausende von Fans an den Hockenheimring. Für das Team Rosberg waren es nicht nur die beiden letzten Läufe der GT3-Saison, sondern auch das lang ersehnte Heimspiel. Das Team hat seinen Sitz nur 50 Kilometer von der Rennstrecke entfernt und kennt den Kurs wie seine Westentasche. Das Team freute sich auf den Einsatz auf der heimischen Strecke.

Beste Qualifying Platzierung der Saison

Das Wochenende läutete das Team mit den ersten Top-10 Erfolgen sowohl für Aaro Vainio / Michele Beretta als auch für Jimmy Eriksson / Jonathan Judek in den Testsessions ein. Beim Samstagsqualifying war es dann Aaro Vainio, der für eine Überraschung sorgte: Mit einer perfekten Rundenzeit platzierte er den Rosberg-Lamborghini auf Startplatz sieben. Jonathan Judek konnte aus der 14. Reihe starten.

Motiviert gingen die Fahrer ins Rennen am Samstagmittag. Für Startfahrer Aaro Vainio war es keine leichte Aufgabe, die Konkurrenten in Schach zu halten. Tapfer behauptete er sich aber in den Top-10. Nach dem Fahrerwechsel konnte auch Michele Beretta im Rennen überzeugen. Kurz vor Schluss fiel das Duo dann jedoch mit einem technischen Problem zurück. Mit einer Runde Rückstand wurden Vainio / Beretta als 25. gewertet.

Jonathan Judek überzeugte im Schwester Lamborghini mit einem sehr guten Start, bei dem er einige Kontrahenten überholen konnte. Teamkollege Jimmy Eriksson setzte die Aufholjagd fort und wurde am Ende als 16. abgewunken. Eine reife Leistung, wenn man bedenkt, dass das Duo von Platz 28 ins Rennen ging!

Qualifying Pokerspiel und unglücklicher Rennausgang am Sonntag

Am Sonntag wurde im Qualifying am frühen Morgen gepokert. Durch den nächtlichen Regen war die Strecke anfangs noch nass und trocknete im Verlauf der Session ab. Dementsprechend purzelten die Zeiten gegen Ende des Zeittrainings. Jimmy Eriksson lag zwischenzeitlich in den Top-5 Rängen, wurde dann auf den 15. Startplatz verwiesen. Michele Beretta erlangte die 32. Startposition.

Das finale Rennen wurde nach nur kurzer Zeit nach einem Startunfall mit der roten Flagge unterbrochen, bei dem auch der Lamborghini von Eriksson / Judek in Mitleidenschaft gezogen wurde. Wenig später musste das Duo das Rennen frühzeitig aufgeben. Im Vergleich dazu waren es diesmal Beretta und Vainio, die von hinten weit nach vorne fuhren und am Ende mit Platz 17 ein solides Ergebnis im Mittelfeld erzielten.

Teamchef Arno Zensen: "Versöhnlicher Abschluss einer lehrreichen Saison"

Auch wenn die Ergebnisse an diesem Rennwochenende das Potential des Teams nicht widerspiegeln konnten, ist Teamchef Arno Zensen zufrieden: "Wir haben gezeigt, dass wir uns unserer Konkurrenz nicht nur stellen, sondern auch auf selber Höhe fahren. Die Jungs haben einen sehr guten Job gemacht und alle haben gesehen, wie wir uns über die Saison weiterentwickeln konnten. Am Ende war das Wochenende für uns ein versöhnlicher Abschluss nach einer mehr als lehrreichen Saison."

Für das Team Rosberg ist die ADAC GT Masters Saison 2018 erstmal beendet. Die Rennsaison geht für das Team allerdings erst mit dem DTM Finale Mitte Oktober zu Ende.

Quelle: Team

Saison 2019