Ansteigende Form: Die RWT-Piloten Sven Barth und Claudia Hürtgen Foto: ADAC GT Masters
Ansteigende Form: Die RWT-Piloten Sven Barth und Claudia Hürtgen Foto: ADAC GT Masters

RWT Racing holt in Most erste Saisonpunkte

Barth/Hürtgen siegen am Samstag in der Pirelli-Trophy-Wertung des ADAC GT Masters

RWT Racing zeigte in Most eine ansteigende Form und durfte sich über Punkte und einen Trophy-Sieg freuen.

Bereits am Testtag vor dem Rennwochenende war die Corvette C7 GT3-R im vorderen Feld zu finden. "Wir haben den Donnerstag von der ersten Minute an genutzt, um hier den Faden für das richtige Setup zu finden", sagt Teamchef Gerd Beisel. Dieser Trend setzte sich im ersten Qualifying am Samstagmorgen fort. Sven Barth konnte sein persönlich gesetztes Ziel im Bereich der ersten 15 platzierten Fahrzeuge umsetzen. Dabei hatte der Weinheimer Tags zuvor mit den Rundenzeiten noch gehadert, was sich aber keinesfalls als Rückschritt erweisen sollte. Barth qualifizierte sich auf Rang 14 mit nicht einmal 0,4 Sekunden Rückstand zur Pole-Zeit. Obwohl das Rennen mit einem Massencrash in der Schikane begann, konnte Sven Barth seine Linie fahren und übergab beim Boxenstopp die Corvette C7 auf Rang neun. Claudia Hürtgen behielt bis zur Zieldurchfahrt starke Nerven: Die Wahlmünchnerin war in einer Gruppe von fünf Fahrzeugen eingeschlossen, zog sich aber taktisch bestens aus der Affäre. Mit Platz acht und dem Sieg in der Pirelli-Trophy-Wertung wurde RWT Racing am Ende belohnt. "Wir freuen uns über diese Platzierung und wissen, dass wir weiter alles in die Waagschale werfen müssen, damit wir konstante Resultate einfahren", so Gerd Beisel.

Im zweiten Qualifying konnte RWT Racing mit Claudia Hürtgen nicht an die Pace des Vortages anknüpfen und erreichte nur Startplatz 27. "Ich hatte zwar viel Verkehr auf der Strecke, aber ich war auch zu unentschlossen, um die Zeiten zu verbessern. Schade, dass mir nach vorn mindestens eine halbe Sekunde fehlt", sagte Hürtgen nach der Quali-Sitzung am Sonntagmorgen. Sie fuhr die Startphase im zweiten Lauf mit Bravour, obwohl sie noch zwei Ränge verlor. Sven Barth übernahm dann während des Boxenstoppfensters die Corvette C7 und brachte wie erhofft die Rennpace vom Vortag auf die Piste. Durch exzellente Überholmanöver, aber auch mit dem notwendigen Glück schob er sich an weiteren Konkurrenten vorbei. Beim Fallen der Zielflagge wurde die Corvette C7 auf Rang 17 notiert. "Schade, ich hatte einen sehr guten Stint und hätte fast noch Rolf Ineichen im Lamborghini von seiner Position verdrängen können. So sind wir am erneuten Trophy-Sieg knapp vorbeigeschrammt", resümierte Barth nach dem Zieleinlauf.

Die Tabellenführung in der Pirelli-Trophy-Wertung bleibt jedoch weiter in den Händen des RWT-Duos.

Quelle: Team

Saison 2018