Ganz zufrieden mit dem Freitag: Sebastian Asch Foto: ADAC GT Masters
Ganz zufrieden mit dem Freitag: Sebastian Asch Foto: ADAC GT Masters

Stimmen aus dem Fahrerlager am Sachsenring

Wechselhafte Bedingungen in den Trainings auf dem sächsischen Traditionskurs

Das sagten die Fahrer nach den ersten beiden Trainingssessions des ADAC GT Masters auf dem Sachsenring.

Ricardo Feller (Montaplast by Land-Motorsport, Audi R8 LMS): "Die Konstellation ist natürlich schwierig, andererseits ist es aber natürlich auch spannend, in der Pirelli-Junior-Wertung gegen den eigenen Teamkollegen zu kämpfen. Logischerweise will jeder von uns diese für sich entscheiden, immerhin ist es ein sehr angesehener Titel für junge Fahrer und für unsere Zukunft sicher nur hilfreich. In jedem Fall werde ich alles daransetzen und hoffe, dass wir es in einem fairen Zweikampf auf der Strecke ausfechten können - das wäre natürlich die schönste Variante. Wir wissen alle, dass an einem Rennwochenende viel passieren kann. Hinsichtlich der Gesamtwertung hoffe ich, dass wir in beiden Rennen in die Top 5 fahren können. In der Vergangenheit war das Team hier am Sachsenring gut unterwegs. Wenn alles nach Plan läuft, sollte es also auch diesmal klappen."

Maximilian Götz (Mann-Filter Team HTP, Mercedes-AMG GT3): "Wir sind topmotiviert. Die Saison lief nicht ganz so, wie wir es uns gewünscht hatten. Eigentlich waren wir immer gut dabei, hatten aber immer wieder etwas Pech, so war es schwierig für uns. In der Meisterschaft sind wir derzeit auf Platz 4, haben uns für das Wochenende gut vorbereitet und wollen jetzt auf jeden Fall um den Vizetitel in der Teamwertung kämpfen. Bis jetzt lief es gut, wir wissen, dass das Auto hier Potenzial hat, wir kommen dazu gut mit der Strecke zurecht. Ich persönlich mag die Strecke sehr, es ist eine meiner Lieblingsstrecken. Bezüglich des Wetters machen wir uns keine Gedanken. Sowohl im Nassen als auch im Trockenen waren wir vorne dabei, deswegen kann kommen was möchte."

Max Hofer (Montaplast by Land-Motorsport, Audi R8 LMS): "Es ist keine konkrete Erwartung, doch für das Wochenende wünsche ich mir zwei Podien. Leider haben wir in Hockenheim einiges an Boden verloren, somit ist es jetzt unser Ziel, hinsichtlich der Gesamtwertung das Maximum herauszuholen. Gleiches gilt für die Pirelli-Junior-Wertung. Läuft alles nach Plan, haben Ricardo [Feller] und ich gute Chancen, die zwei schnellsten Junioren beziehungsweise zumindest unter den Top 5 im Qualifying zu sein. Ein Duell auf der Rennstrecke wäre sicherlich cool, aber Ricardo liegt inzwischen mit einem komfortablen Vorsprung vorne. Wir fahren beide sehr ausgeglichen, sind auf ähnlichen Positionen unterwegs, für mich bräuchte es in jedem Falle also ein Quäntchen Glück, um noch um den Junior-Titel zu fahren."

Sebastian Asch (HB Racing, Ferrari 488 GT3): "Eigentlich sind wir ganz zufrieden. Im zweiten Training sind wir gut mit den nassen Bedingungen zurechtgekommen, auch am Vormittag im Trockenen lief es gut. Wo wir letztendlich stehen, sehen wir aber wohl erst morgen im Qualifying. Letztes Jahr war es hier am Sachsenring doch schwierig für uns, aktuell bin ich allerdings recht zuversichtlich. Ich denke, dass es hier am Wochenende recht gut funktionieren sollte."

Thomas Preining (Precote Herberth Motorsport, Porsche 911 GT3 R): "Wir hatten einen super ersten Tag, waren sowohl im Trockenen als auch im Regen gut dabei - damit können wir wirklich glücklich sein. Jetzt hoffen wir natürlich auf zwei gute Rennen. Den Grundstein dafür können wir im Qualifying legen, werden also alles dafür geben, in der Startaufstellung weit vorne zu stehen. Ein guter Saisonabschluss ist jetzt wichtig - für das Team, für unsere Mechaniker und auch für uns Fahrer. Nach einer schwierigen Saison wäre es schön, wenn wir noch einmal auf dem Podium stehen könnten, also werden wir natürlich alles geben."

Lucas Luhr (Iron Force Racing, Porsche 911 GT3 R): "Im ersten Training lief es zu Beginn eigentlich ganz gut, die Strecke wurde mit der Zeit immer schneller. Im Regen am Nachmittag haben wir uns dann allerdings schwergetan, daher hoffen wir auf ein trockenes Rennen. Ein Nachteil an den wechselhaften Bedingungen heute ist, dass wir das Auto nicht final abstimmen konnten. Das morgige Qualifying wird somit sicherlich eine Herausforderung."

Mirko Bortolotti (Orange1 by GRT Grasser Racing, Lamborghini Huracán GT3 Evo): "Es war definitiv ein guter Tag für uns. Wir sind im Trockenen und im Regen gefahren und sollten daher für das Wochenende gut vorbereitet sein. Ich bin gespannt, was das Wetter am Samstag und Sonntag machen wird. Im Regen war es sehr gut, aber auch mit dem Trockenen sind wir sehr zufrieden. Unsere Chancen in der Teamwertung sind auf jeden Fall intakt. Und auch für uns Fahrer geht es noch um Platz zwei in der Meisterschaft. Wir haben daher noch einiges vor an diesem Wochenende und wollen natürlich das Maximale holen."

Saison 2020