Schnellster Österreicher am Freitag: Mick Wishofer im Mercedes-AMG Foto: ADAC GT Masters
Schnellster Österreicher am Freitag: Mick Wishofer im Mercedes-AMG Foto: ADAC GT Masters

Stimmen aus dem Fahrerlager

Der Freitag auf dem Red Bull Ring aus Sicht der Fahrer

Mit zwei Trainingssessions am Freitag startete das ADAC GT Masters in das Rennwochenende in Österreich.

Kelvin van der Linde (HCB-Rutronik Racing, Audi R8 LMS):"Natürlich ist es schön, wenn man am Freitag schon sieht, dass es einigermaßen gut funktioniert. Aber ich denke, dass die anderen Teams noch nicht alles gezeigt haben. Ich bin mal gespannt, was morgen drin ist. Ich glaube, dass der neue Audi R8 LMS besser zur Strecke passt. Besonders in den schnellen Kurven liegt das Auto sehr gut. Aber wir werden morgen erst sehen, wo wir wirklich stehen."

David Jahn (RWT Racing, Corvette C7 GT3-R): "Wir konnten uns heute im Laufe des Tages noch gut steigern", so Jahn. "Wir haben am Set-up noch etwas gefunden, wodurch wir vor allem in den Kurven des zweiten Sektors Zeit gewinnen. Wir sind ganz zufrieden, denn dadurch hat sich die Fahrbarkeit des Autos noch verbessert. Wir hoffen, dass es morgen so weitergeht, damit wir unter die ersten fünf fahren und viele Punkte sammeln können."

Franck Perera (Orange1 by GRT Grasser, Lamborghini Huracán GT3 Evo): "Es war ein guter Tag. Wir konnten ein paar Sachen ausprobieren, um uns aufs Wochenende vorzubereiten. Aufgrund des Topspeeds vom Lamborghini wird es hier etwas schwierig werden. Aber wir werden morgen sehen, wie es im Qualifying läuft, und probieren unser Bestes."

Sebastian Asch (HB Racing, Ferrari 488 GT3): "Ich denke, mit dem zweiten Freien Training kann man durchaus zufrieden sein. Wir wissen zwar nicht so ganz, wer wirklich neue Reifen gefahren hat. Das sehen wir dann morgen im Qualifying, wenn alle die Hosen runterlassen - dann sehen wir, wo wir wirklich stehen. Aber prinzipiell denke ich, wir sind auf einem guten Weg und haben heute ein gutes Qualifying-Set-up gefunden."

Max Hofer (Montaplast by Land-Motorsport, Audi R8 LMS): "Im Großen und Ganzen ist es immer schwer, am Freitag schon zu sagen, wo man steht. Ich glaube, wir können große Erwartungen an das Wochenende haben. Heute war es schwierig und ich muss noch ein wenig an mir arbeiten. Mein Teamkollege Christopher Mies ist megaschnell. Das könnte auf jeden Fall ein gutes Zeichen für Sonntag sein. Für mich heißt es jetzt einfach, mich auf morgen zu fokussieren und einen guten Job zu machen. Es ist keine Audi-Strecke, aber überraschenderweise sind wir doch bei der Musik dabei."

Mick Wishofer (Team Zakspeed BKK Mobil Oil Racing, Mercedes-AMG GT3): "Bis jetzt läuft es echt gut. Es ist jedoch erst Freitag, daher kann man schwer sagen, wo man steht. Morgen im Qualifying zählt's und dann sieht es hoffentlich so gut aus wie heute. Ich glaube, dass wir gute Chancen haben. Mit dem Mercedes-AMG ist es nicht so einfach am Red Bull Ring, aber ich glaube, dass ein gutes Ergebnis möglich ist."

Saison 2020