Schubert-Motorsport-BMW-Pilot Nick Yelloly wurde am Freitag Zweiter Foto: ADAC GT Masters
Schubert-Motorsport-BMW-Pilot Nick Yelloly wurde am Freitag Zweiter Foto: ADAC GT Masters

Stimmen aus dem Fahrerlager des Red Bull Ring

Der Freitag des fünften Laufs aus Sicht der Fahrer

Das sagten die Fahrer nach den ersten beiden Trainingssessions des ADAC GT Masters in Österreich.

Nick Yelloly (Schubert Motorsport, BMW M6 GT3): "Ich bin sehr zufrieden mit meiner Runde und wie sich das Auto anfühlt. Wir wissen, dass die Strecke dem BMW liegt. Wichtig ist es, das Maximum herauszuholen, um das bestmögliche Ergebnis zu schaffen. Im Nassen heute morgen habe ich einen Fehler gemacht und die Streckenbegrenzung berührt, das wollte ich wiedergutmachen. Das Team hat ein tolles Set-up hinbekommen, und jetzt freue ich mich auf die nächsten Tage. Hoffentlich bleibt es trocken und uns gelingt ein gutes Ergebnis."

Ricardo Feller (BWT Mücke Motorsport, Audi R8 LMS): "Ich bin sehr happy mit der Performance. Im Nassen haben wir uns etwas schwergetan, aber im Trockenen funktioniert unser Auto sehr gut. Deswegen bin schon sehr gespannt auf das Zeittraining morgen. In der Vergangenheit hat mir der Red Bull Ring nicht so gefallen, aber dieses Mal fühle ich mich extrem wohl. Ich hoffe, dass wir morgen die Performance von heute abrufen können - vor allem im Rennen - und ohne Probleme und Strafen durchkommen. Dann haben wir, denke ich, einen schönen Tag."

Constantin Schöll (T3-HRT-Motorsport, Bentley Continental GT3): "Ich bin richtig zufrieden. Das Team und ich kommen immer besser mit dem Bentley zurecht. Und ich bin sehr froh über die Fortschritte, die wir machen. Ich bin im zweiten Training bis auf Platz zwei gefahren. Am Ende sind wir noch ein paar Positionen zurückgefallen, da wir zum Schluss nur noch Fahrerwechsel geübt haben. Das Wetter war sehr durchwachsen mit viel Regen und sehr kalt. Es war gut, dass wir im zweiten Training noch im Trockenen fahren konnten. Ich freue mich jetzt auf morgen, wenn ich das Qualifying und den Start fahren werde."

Markus Pommer (Callaway Competition, Corvette C7 GT3-R): "Unsere Zeiten waren heute nicht ganz so gut. Heute morgen war es ziemlich schwierig mit dem Regen und der Kälte. Das müssen wir jetzt mal analysieren. Auch später im Trockenen lief es noch nicht ganz so wie erhofft. Allerdings sind da einige andere Teams mit frischen Reifen gefahren. Daher ist es schwierig abzuschätzen, wo man wirklich steht."

Simon Reicher (Yaco Racing, Audi R8 LMS): "Bei uns geht es vor allem ums Testen und Ausprobieren. Wir haben noch etwas Probleme, das Beste aus den Reifen zu holen. Für das Rennen sind wir gut vorbereitet, aber für das Qualifying fehlt uns noch das letzte bisschen, damit wir mitmischen können. Das versuchen wir jetzt auszubessern und schauen, dass wir morgen angreifen können."

Clemens Schmid (GRT Grasser Racing Team, Lamborghini Huracán GT3 Evo): "Viele Freunde und auch Sponsoren kommen nach Spielberg. Es ist immer schön, wenn man in der Heimat fahren darf! Wenn's nass ist, sollten wir auf alle Fälle vorne mit dabei sein. Beim Training haben wir schon sieben oder acht Runden gebraucht, bis die Reifen im Temperaturfenster waren. Das ist etwas ungewohnt, wenn man mit einem neuen Reifensatz so lange bis zur schnellsten Runde braucht. Aber es ist für alle gleich, und man muss sich darauf einstellen."

Saison 2020