Platz zwei am Sonntag: Maximilian Götz und Indy Dontje Foto: ADAC GT Masters
Platz zwei am Sonntag: Maximilian Götz und Indy Dontje Foto: ADAC GT Masters

Stimmen nach dem zweiten Rennen in Spielberg

Reaktionen aus dem Fahrerlager nach dem Sonntagsrennen in Spielberg 2019

Sieger und Platzierte über das zweite Rennen des ADAC GT Masters am Red Bull Ring.

Marvin Kirchhöfer (Callaway Competition, Corvette C7 GT3-R), Gesamtrang 1: "Der Start war etwas turbulent. Nach der Safety-Car-Phase konnte ich mich etwas absetzen. Natürlich spielte uns in die Karten, dass die Corvette hier stark ist. Aber es war nicht so einfach, wie es vielleicht aussah. Wir mussten extrem pushen, um vorn zu bleiben. Wir können zufrieden sein. Wir haben bisher immer das Maximum herausgeholt. Jetzt kommen nach der Pause die Strecken, die uns nicht so gut liegen. Daher müssen wir uns gut auf sie vorbereiten."

Markus Pommer (Callaway Competition, Corvette C7 GT3-R), Gesamtrang 1: "Ein toller Erfolg. Ich hätte vor der Saison nicht damit gerechnet, dass wir in meinem ersten Corvette-Jahr so stark in die Saison starten und drei der ersten sechs Rennen gewinnen würden. Marvin hat toll vorgearbeitet. Ich hatte danach das Glück, dass sich hinter mir Patric Niederhauser und Sven Barth bekämpften und ich einen guten Vorsprung hatte. Ich war danach immer mit dem Team in Kontakt und wusste so, wie groß mein Polster nach hinten ist. Ich habe noch mal gepusht, aber eigentlich lief dann alles nach Plan."

Maximilian Götz (Mann-Filter Team HTP, Mercedes-AMG GT3), Gesamtrang 2: "Der Boxenstopp war perfekt, Kompliment an die Jungs. In den beiden Runden vor dem Fahrerwechsel hatte ich freie Bahn und habe attackiert wie im Qualifying. Bei der tückischen Einfahrt in die Boxengasse wäre ich um ein Haar abgeflogen. Gleichzeitig hat der Stopp der bis dato zweitplatzierten Corvette ein bisschen länger gedauert. Das war der Schlüssel für den Positionsgewinn. Und Indy hat den zweiten Rang dann ganz souverän ins Ziel gebracht. Das ist nach dem Riesenpech von gestern natürlich eine große Genugtuung. Und dass ich in meinem 100. Rennen in dieser tollen Meisterschaft auf dem Podest stehe, passt perfekt. In der Meisterschaft haben wir einen schönen Sprung nach vorne gemacht. Und die Rennstrecken, die uns am besten liegen, kommen erst noch. Wir greifen weiter an."

Indy Dontje (Mann-Filter Team HTP, Mercedes-AMG GT3), Gesamtrang 2: "Es war ein gutes Rennen. Wir hatten vielleicht etwas Glück mit dem Ausfall von Thomas Preining, aber wir hatten auch einen guten Boxenstopp und sind konstant schnelle Rundenzeiten gefahren. Eigentlich waren wir das ganze Wochenende über vorne dabei. Leider hatten wir gestern jedoch ein Problem mit einem gebrochenen Kabel."

Kelvin van der Linde (HCB-Rutronik Racing, Audi R8 LMS), Gesamtrang 3: "Wir sind sehr zufrieden. Das Team hat super gearbeitet. Wir haben natürlich von ein paar Fehlern vor uns profitiert, aber wir hatten auch einen super Boxenstopp. Patric war das ganze Wochenende über mega und hat das Ergebnis ins Ziel gebracht. Ich bin superhappy mit dem Team, es versucht immer sich weiter zu entwickeln. Ich freue mich, dass ich dabei sein darf. Und mit so einem coolen Teamkollegen macht es natürlich immer Spaß. Wir haben einen kleinen Vorsprung in der Meisterschaft, aber wir werden weiter hart arbeiten. Wir wissen, dass sich das schnell ändern kann."

Patric Niederhauser (HCB-Rutronik Racing, Audi R8 LMS), Gesamtrang 3: "Ich hatte vor der Saison schon große Hoffnungen, aber dass es so gut läuft, hätte ich nicht erwartet. Schon beim ersten Test im Februar war ich von der Arbeitsweise des Teams beeindruckt und habe nur gedacht: Wow! Unser Erfolg kommt daher nicht aus dem Nichts. Aber dass wir die Tabellenführung zur Saisonpause halten, damit hätte niemand gerechnet."

Nicolai Sylvest (MRS GT-Racing, BMW M6 GT3), Gesamtrang 4, Sieger Pirelli-Junior-Wertung: "Wir hatten ein sehr gutes Qualifying. Jens holte uns den fünften Platz - einen aussichtsreichen Startplatz für das Rennen. Schlussendlich konnten wir das Rennen auf Rang vier beenden, worüber wir superhappy sind. Wir haben alles aus dem Auto rausgeholt. Wir waren sehr effektiv im Rennen und beim Boxenstopp. Ich bin superglücklich, ein Teil von MRS GT-Racing mit dem BMW M6 GT3 zu sein. Es ist eine super Kombination."

Max Hofer (Montaplast by Land-Motorsport, Audi R8 LMS), Gesamtrang 6, Platz zwei Pirelli-Junior-Wertung: "Ich glaube, wir konnten das, was wir uns vorgenommen haben, erfüllen. Für uns war das Ziel einfach, solide Punkte mitzunehmen, und das haben wir am Samstag und Sonntag gut hinbekommen. Wir hatten eine gute Qualifying-Performance von beiden Fahrern und in den Rennen haben wir keine Fehler gemacht und die Track-Limits beachtet. Das waren einfach die Schlüsselpunkte, um Punkte mitzunehmen. Ein solides Wochenende im Großen und Ganzen."

Rolf Ineichen (Orange1 by GRT Grasser, Lamborghini Huracán GT3 Evo), Gesamtrang 7, Sieger Pirelli-Trophy-Wertung): "Ich denke, wir können als Team mit den Positionen fünf und sieben zufrieden sein. Aber am Ende war es für uns ein sehr schwieriges Wochenende. Wir haben das Maximum herausgeholt. Ich glaube, wir sind nur so gut platziert, weil es viele Strafen gab und wir davon auch profitiert haben. Wir haben versucht, ein fehlerfreies Rennen zu fahren, keine Strafen zu bekommen und auf das Glück des Tüchtigen gehofft."

Jeffrey Schmidt (BWT Mücke Motorsport, Audi R8 LMS), Gesamtrang 10, Platz drei Pirelli-Junior-Wertung: "Heute war die Ausgangslange mit Startplatz elf besser als gestern. Leider haben wir aber gleich am Start ein paar Plätze verloren, was schade war. Ich konnte mich dann in meinem Stint wieder gut nach vorne arbeiten. Das Ergebnis ist von der Startposition her okay, aber nicht da, wo wir eigentlich ankommen wollen. Jetzt müssen wir über die Sommerpause daran arbeiten, schnellstmöglich wieder auf das Gesamtpodium zu fahren."

Lucas Auer (Team Zakspeed BKK Mobil Oil Racing, Mercedes-AMG GT3), Gesamtrang 11: "Mit dem Startplatz war es heute natürlich sehr schwierig, ein gescheites Resultat zustande zu bringen. Letztendlich können wir mit dem Ergebnis zufrieden sein. Das war das Maximum. Mit meinem Stint bin ich sehr zufrieden. Ich habe über die gesamte Dauer voll gepusht, hatte viele Überholmanöver. Das hat dann richtig Spaß gemacht. Und am Ende gab es für das Team auch noch gute Punkte für die Meisterschaft. Alles in allem hat es mir viel Spaß gemacht, auf dem Red Bull Ring zwei Heimrennen fahren zu können."

Matteo Cairoli (Küs Team75 Bernhard, Porsche 911 GT3 R), Gesamtrang 16: "Leider wieder ein schlechtes Wochenende. Wir waren in den Punkten, bekamen aber eine Durchfahrtstrafe. Ich selbst hatte beim Start einige Probleme und habe einige Plätze verloren. Ich war einfach im falschen Moment am falschen Platz. Happy war ich mit dem Auto, das war sehr gut. Wir brauchen das nächste Mal einfach ein bisschen mehr Glück."

Klaus Bachler (Küs Team75 Bernhard, Porsche 911 GT3 R), Gesamtrang 23: "Wir sind von Platz 18 gestartet und wollten so viele Punkte wie möglich holen. Timo hatte einen guten Start und hat sich aus allem rausgehalten, das Auto lief gut. Wir haben dann früh gestoppt, um aus dem Verkehr herauszukommen, konnten auch schon während der Boxenstoppphase einige Plätze gutmachen. Dann hatte ich einen sehr harten Kampf mit einem Konkurrenten. Beim Überholen haben wir uns berührt, ich kam vorbei, musste in Kurve eins aber weit fahren, weil ich befürchtete, dass er mich noch einmal trifft. Dabei muss ich wohl etwas eingefangen haben, denn ich bekam einen schleichenden Plattfuß. Das war extrem schade, denn unser Auto war wirklich gut. Wir hätten heute gute Punkte einfahren können, Minimum Platz acht, vielleicht wäre nach vorne noch mehr gegangen. Das wäre angesichts unseres Startplatzes ein hervorragendes Ergebnis gewesen."

Timo Bernhard (Küs Team75 Bernhard, Porsche 911 GT3 R), Gesamtrang 23: "Eigentlich können wir zuversichtlich nach vorne schauen. Wir haben wieder große Schritte nach vorne gemacht. Leider hatten wir Pech mit dem schleichenden Plattfuß. Man kann eben nicht alles beeinflussen. Aber ich denke, wir haben einen guten Job gemacht, alle haben super zusammengearbeitet, es war eine klasse Teamleistung. Wir werden weiter nach vorne arbeiten und ich denke, in Zandvoort können wir wieder etwas erwarten."

Saison 2019