T3 Motorsport erlebte in Zandvoort eine Achterbahnfahrt der Gefühle Foto: ADAC GT Masters
T3 Motorsport erlebte in Zandvoort eine Achterbahnfahrt der Gefühle Foto: ADAC GT Masters

T3 Motorsport trotzt allen Problemen

Kollision verhindert Punkteerfolg in Zandvoort

T3 Motorsport erlebt beim ADAC GT Masters-Lauf in Zandvoort ein Wochenende mit Höhen und Tiefen.

Für den Rennstall aus Dresden sowie die beiden Fahrer Maximilian Paul und William Tregurtha war es das erste Rennwochenende auf der wieder neu in den Formel-1-Kalender aufgenommenen Strecke. "Es macht Spaß, hier zu fahren", stellte der Brite nach den ersten Runden fest. Doch aufgrund wechselnder Witterungsbedingungen mit viel Regen und Wind taten sich die beiden jungen Piloten zunächst schwer und Paul erreichte in seinem Qualifying auf nasser Piste den 24. Platz. Im Rennen arbeitete er sich bis zum Beginn der Fahrerwechsel dann auf Rang 18 nach vorne. Und auch für Tregurtha gab es in der zweiten Rennhälfte bei trockenem, aber stürmischem Wetter einzig den Weg nach vorn. Bereits auf Position zwölf angekommen, wurde der bunte Audi in der zweitletzten Runde dann von einem Kontrahenten getroffen und musste beschädigt aufgeben. "Wir haben ein klasse Rennen gezeigt und der zwölfte Platz wäre ein tolles Resultat für uns gewesen. Aber dann fährt uns ein Porsche ins Auto und wir stehen mit leeren Händen da", ärgert sich Jens Feucht, Teamchef von T3 Motorsport.

Dieser Unfall bescherte seiner Truppe eine arbeitsreiche Nacht, die erst um drei Uhr endete. "Ich muss meiner Mannschaft ein riesiges Kompliment machen, sie haben sich nicht unterkriegen lassen", sagt Feucht.

Mit einem reparierten Fahrzeug ging es dann hoch motiviert ins Sonntagsrennen. Aber schon auf den ersten Kilometern verspürte Startfahrer Tregutha einen leichten Kontakt mit einem Rivalen, was in der Folge zu Vibrationen führte. Die beiden Fahrer gaben dann zwar alles, aber mit stumpfen Waffen war für das Duo von T3 Motorsport letztendlich nicht mehr als Platz 27 möglich. "Es war ein Wochenende mit Höhen und Tiefen", fasst Feucht zusammen. "Am meisten freue ich mich, dass wir trotz der Rückschläge als Team sehr gut funktioniert und toll zusammengehalten haben. Nun fahren wir alle optimistisch zum Nürburgring, wo es am kommenden Wochenende bereits weitergeht."

Quelle: Team

Saison 2020