Kelvin van der Linde und Patric Niederhauser dominierten am Freitag Foto: ADAC GT Masters
Kelvin van der Linde und Patric Niederhauser dominierten am Freitag Foto: ADAC GT Masters

Tagesbestzeit für van der Linde/Niederhauser

Audi-Fahrer am Freitag in Hockenheim das Maß der Dinge

Nachdem sie bereits im ersten Training die Bestzeit markiert hatten, waren die Titelverteidiger auch in der zweiten Sitzung nicht zu schlagen.

Mit 1.39,541 Minuten war Patric Niederhauser am Mittag der Schnellste, am Nachmittag führte dann sein Partner Kelvin van der Linde mit 1.39,327 Minuten die Zeitentabelle an und sicherte sich damit auch die Tagesbestzeit im Audi R8 LMS der Lokalmatadore Rutronik Racing. "Wir waren von Anfang an sehr gut unterwegs", so der südafrikanische Audi-Sport-Fahrer. "Ich war überrascht, dass das Basis-Set-up so gut funktioniert hat. Wir haben dann noch ein paar Punkte abgearbeitet und auch die haben gut funktioniert. Mal schauen, wie es morgen im Qualifying läuft. Dann ist es natürlich deutlich kühler. Da müssen wir mal schauen, wie das Auto und die Reifen reagieren. Ich glaube wir sind gut, wenn es warm ist. Es gibt noch ein kleines Fragezeichen, wenn es kühler ist."

Platz zwei im zweiten freien Training und der Tagesbilanz sicherte sich in letzter Sekunde Formel-2-Umsteiger Dorian Boccolacci. Der Franzose vom Team Zakspeed BKK Mobil Oil Racing fuhr im besten Mercedes-AMG GT3 Evo eine Zeit von 1.39,409 Minuten. Boccolacci teilt sich das Fahrzeug mit dem Österreicher Mick Wishofer.

Nur 0,035 Sekunden langsamer war der T3-HRT-Bentley von Constantin Schöll und Jordan Pepper. Pepper lag bis kurz vor Ende des zweiten Trainings an der Spitze, wurde dann aber noch verdrängt. Wie schon in der ersten Sitzung belegten Sven Müller und Robert Renauer von Precote Herberth Motorsport Rang vier. Die Top fünf rundeten Indy Dontje und Maximilian Götz (Mann-Filter Team HTP-Winward) in ihrem Mercedes-AMG ab.

Ihre Markenkollegen und Tabellenführer Luca Stolz und Maro Engel (Toksport WRT) kamen auf Platz 25. Die 32 teilnehmenden Fahrzeuge lagen am Ende des zweiten 60-minütigen Trainings innerhalb von nur 2,1 Sekunden.

Saison 2020