Das Frikadelli Racing Team debütierte im ADAC GT Masters Foto: ADAC GT Masters
Das Frikadelli Racing Team debütierte im ADAC GT Masters Foto: ADAC GT Masters

Wertvolle Erfahrungen für Frikadelli Racing

Team absolvierte Gaststart am Nürburgring

Lehrreich verlief auf dem Nürburgring der erste Auftritt des Frikadelli Racing Team im ADAC GT Masters.

"Ich bin mit unserem Auftritt wirklich sehr zufrieden. Für uns ging es nicht darum ganz vorne mitzumischen, sondern einfach nur darum, diese Rennserie mit unserem Frikadelli Racing Team kennenzulernen. Insgesamt hat an diesem Wochenende alles sehr gut funktioniert und wir konnten wirklich viele neue Eindrücke gewinnen", bilanzierte Teamchef Klaus Abbelen.

Dennoch war das Frikadelli Racing Team über das gesamte Wochenende hinweg auch in der Lage, Akzente im stark besetzten Teilnehmerfeld zu setzen. So konnte Porsche Young Professional-Pilot Matt Campbell bereits zum Auftakt am Freitag den Porsche 911 GT3 R in den beiden freien Trainingssitzungen auf dem 8. und 12. Gesamtrang positionieren. Damit ließ der Australier bei der Zeitenjagd einige arrivierte Teams hinter sich. Dieser Trend sollte sich auch an den beiden Folgetagen bestätigen.

Imposante Aufholjagd im Samstagsrennen

Nachdem Teamchef Klaus Abbelen am Samstag zunächst von der 29. Gesamtposition aus in den ersten Lauf startete, übergab er nach einem fehlerfreien Stint das Cockpit zu Rennmitte an seinen Teamgefährten Campbell. Dieser setzte in der Endphase des einstündigen Rennens auf dem Nürburgring zu einer imposanten Aufholjagd an. Nach einigen sehenswerten Überholmanövern überquerte er mit dem Porsche 911 GT3 R schließlich auf dem 23. Gesamtrang die Ziellinie, was gleichzeitig auch den dritten Platz in der Trophy-Wertung bedeuten sollte.

"Wichtig war für uns erst einmal, ohne größere Beschädigungen durchzukommen. Das haben wir geschafft und konnten sogar aus eigener Kraft ein paar Fahrzeuge hinter uns lassen. Morgen möchten wir auf diese Leistung aufbauen", schilderte Abbelen anschließend. Sein Teamgefährte Matt Campbell ergänzte: "Es war für uns alle das erste Rennen überhaupt im ADAC GT Masters, weshalb wir nicht wussten, was uns genau erwarten würde. Am Ende konnten wir uns dank eines perfekt vorbereiteten Autos sehr gut nach vorne arbeiten. Ich hatte tolle Zweikämpfe, die extrem viel Spaß gemacht haben."

Starkes Qualifyingergebnis am Sonntag

Nachdem sich die Eifel am Vortag noch von ihrer besten Seite präsentierte, veränderten sich zum zweiten Qualifying am Sonntag die Bedingungen. Auf regennasser Fahrbahn sicherte Matt Campbell dem Frikadelli Racing Team einen starken fünften Startplatz. Im Rennen knüpfte der 24-Jährige an die tolle Leistung an und konnte sich während seines Stints erfolgreich in der Spitzengruppe behaupten. Auch wenn das Frikadelli Racing Team nach dem Boxenstopp noch bis auf den 24. Gesamtrang zurückfallen sollte, konnte man mit dem Debüt in der "Liga der Supersportwagen" ausgesprochen zufrieden sein.

"Matt ist am gesamten Wochenende unheimlich stark unterwegs gewesen und konnte die Top-Zeiten an der Spitze des Feldes absolut mitgehen. Das zeigt, dass wir mit unserem Frikadelli Racing Team auch in dieser hart umkämpften Meisterschaft vorne mithalten können. Insgesamt ist das ADAC GT Masters äußerst professionell organisiert, was ich als sehr gut empfinde. Ob wir im nächsten Jahr hier dauerhaft antreten, werden die nächsten Monate zeigen. Sollten wir diesen Schritt gehen, dann natürlich nur mit einer reinen Profi-Fahrerbesetzung", erklärt Abbelen.

"Seitdem ich in Europa unterwegs bin, verfolge ich natürlich auch regelmäßig das ADAC GT Masters. Es ist immer wieder beeindruckend zu sehen, wie eng es hier zur Sache geht und dass wirklich Kleinigkeiten ausschlaggebend sind, ob man ganz vorne dabei ist oder sich am hinteren Ende des Feldes einsortieren muss. Eine tolle Rennserie, in die ich sehr gerne noch einmal zurückkehren würde", so Campbell.

Quelle: Team

Saison 2019