Nass gemacht: Corvette-Pilot Sven Barth im Regen am Freitagmorgen Foto: ADAC GT Masters
Nass gemacht: Corvette-Pilot Sven Barth im Regen am Freitagmorgen Foto: ADAC GT Masters

Zandvoort 2019: Stimmen aus dem Fahrerlager

Der Freitag in Zandvoort aus Sicht der Fahrer

Mit zwei Trainingssessions am Freitag startete das ADAC GT Masters in das Rennwochenende in den Niederlanden.

Maximilian Götz (Mann-Filter Team HTP, Mercedes-AMG GT3): "Ich habe ein gutes Gefühl mit dem Auto. Platz eins ist ein gutes Zeichen für den Rest des Wochenendes. Die Strecke liegt dem Mercedes-AMG und ich habe sehr viel Spaß, hier zu fahren. Man muss den Rhythmus finden, um richtig schnell zu sein, und das ist mir gelungen. Aber es war erst das Freie Training. Es zählt erst wirklich im Rennen. Indy fährt morgen das Qualifying. Ich glaube, dass da etwas geht. Wir wollen Punkte auf die Tabellenspitze gutmachen und zwei Mal auf das Podium fahren. Ein Pokal aus Zandvoort fehlt mir noch."

Sven Barth (RWT Racing, Corvette C7 GT3-R): "Wir sind eigentlich zufrieden. Wir wissen, dass es hier für nicht ganz so einfach ist. Aber wir wollen wichtige Punkte sammeln. Für ganz vorne wird es aber wohl nicht reichen. Heute verlief es sehr positiv. Im Regen waren wir gut dabei und im Trophy-Training fuhr ich auf P2. Im Trockenen ging es auch ganz gut, aber wir sind noch keine neuen Reifen gefahren. Ich denke, es ist daher noch etwas Luft nach oben."

Pierre Kaffer (EFP Car Collection by Tece, Audi R8 LMS): "Der Tag war eigentlich ganz gut. Zandvoort ist eine sehr schöne Strecke. Heute Morgen waren die Witterungsbedingungen spannend. Wir hatten in den beiden Trainings keine Probleme, daher bin ich frohen Mutes."

Kelvin Snoeks (Team Zakspeed BKK Mobil Oil Racing, Mercedes-AMG GT3): "Wir haben Mick heute viel fahren lassen, da er das erste Mal in Zandvoort ist. In der ersten Session hat das Auto im Regen untersteuert, aber nach einer Set-up-Anpassung war es viel besser. Im Trockenen war das Auto ganz gut, auch wenn wir die vorderen Reifen noch nicht richtig zum Arbeiten gebracht haben. Mit einem weiteren kleinen Schritt sollten wir aber im Qualifying gut aussehen. Die Top 10 sollte dann möglich sein."

Luca Stolz (Toksport WRT, Mercedes-AMG GT3): "Der erste Trainingstag lief super. Das Team arbeitet richtig gut. Maro und ich sind ein eingespieltes Team und versuchen nun unsere Erfahrungen auf die Mannschaft zu übertragen. Das erste Training im Nassen war wenig aussagekräftig, weil am Anfang mit Slicks gefahren wurde. Dort haben wir noch nicht auf Performance gebaut und sind dann noch bei Nässe gefahren. Damit waren wir dann relativ zufrieden. Das zweite Freie Training war aussagekräftig. Wir hatten neue Reifen weil wir Gaststarter sind. Deshalb sieht es Moment ganz gut aus mit dem dritten Platz. Wir sind relativ happy mit dem Auto. Jetzt müssen noch ein bisschen an den Details arbeiten und dann freue ich mich aufs Qualifying."

Franck Perera (Orange1 by GRT Grasser, Lamborghini Huracán GT3 Evo): "Wir hatten heute schwierige Wetterbedingungen. Ich war das letzte Mal 2005 in Zandvoort - damals noch in der Formel 3. Eine lange Zeit. Jetzt war es das erste Mal mit einem GT Fahrzeug. Ich habe einige Runden gebraucht. Aber wir haben gute Arbeit geleistet und ich denke, es sieht gut aus."

Indy Dontje (Mann-Filter Team HTP, Mercedes-AMG GT3): "Es ist immer gut Schnellster zu sein. Das Auto fühlt sich gut an. Morgen fahre ich das Qualifying. Mal schauen, was es herauskommt. Ich hoffe natürlich darauf in die Top 5 zu fahren."

Klaus Bachler (Küs Team75 Bernhard, Porsche 911 GT3 R): "Der heutige Tag war ganz gut. Wir sind im ersten Training auf P1 und im zweiten Training auf P2 gefahren. Wir hoffen, dass wir die Pace morgen ins Qualifying und dann hoffentlich ins Rennen mitnehmen können."

Saison 2019